LANDRAT: Wahlkrimi ums Gerichtspräsidium

Spannender hätte die Wahl ins Kantonsgerichtspräsidium Nidwalden nicht verlaufen können. Nach zwei Wahlgängen herrschte eine Pattsituation. Fast hätte das Los entschieden.

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58 von 60 Mitgliedern des Nidwaldner Landrats trafen sich am Donnerstag zur ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode. Und die dürfte ihnen noch lange in Erinnerung bleiben, denn die Wahl von zwei Kantonsgerichtspräsidien nahm, je länger sie dauerte, desto sonderbarere Züge an. Die Wahl von Corin Brunner-Siegrist als eine von zwei neuen Kantonsgerichtspräsidentinnen stand erst nach dem dritten Wahlgang fest – zuvor war es zwischen ihr und Josef Mathis zweimal zu einer Pattsituation gekommen. Und im Rat wurde bereits darüber diskutiert, die Wahl zu vertagen.

Schlussendlich setzte sich Corin Brunner-Siegrist mit 30 zu 28 Stimmen im dritten Wahldurchgang durch.

Oliver Mattmann; rem

Den ausführlichen Artikel mit Stimmen aus dem Landrat lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.