Landrat will Antworten zu Stanser Einbahnsystem

Ein Vorstoss zum Thema muss von der Nidwaldner Regierung dringlich beantwortet werden. So will es eine klare Mehrheit.

Martin Uebelhart
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Etwas mehr als 24 Stunden nach dem Start wurden die Signalisationen für das Einbahnsystem wieder weggeräumt. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 9. August 2019)

Etwas mehr als 24 Stunden nach dem Start wurden die Signalisationen für das Einbahnsystem wieder weggeräumt. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 9. August 2019)

In einer Interpellation stellten Roland Blättler (SVP, Kehrsiten) und Mitunterzeichner Fragen zum abgebrochenen Versuch mit Einbahnverkehr in Stans und auch zum Stand der Planung der Entlastungsstrasse Stans West. Der Landrat erklärte den Vorstoss mit 48 zu 8 Stimmen für dringlich. Der Regierungsrat hat nun zwei Monate Zeit für die Beantwortung.

Die Interpellation ziele in die richtige Richtung, sagte Remo Zberg (FDP, Hergiswil), greife aber zu kurz. Stans sei nur ein Puzzlestein. Die Verkehrsprobleme müsse man viel umfassender angehen und Überlegungen über alle Infrastrukturen anstellen. Die CVP-Fraktion sprach sich auch für eine rasche Beantwortung der Fragen aus.

Nicht so eilig hatte es die Ratslinke, die keine Dringlichkeit erkennen konnte. Dies konnte Markus Walker (SVP, Ennetmoos) nicht nachvollziehen. Diese Fragen sollten nicht erst in einem halben Jahr beantwortet werden. Der Stanser Gemeinderat habe einen Auftrag vom Volk und könnte den Versuch noch einmal starten.