LANDRATSBÜRO: Die Grünen beanspruchen einen fixen Sitz

Die Grünen wollen die Parteienvertretung im Landratsbüro gesetzlich regeln. Und zwar mit einer parlamentarischen Initiative.

Drucken
Teilen
Conrad Wagner (Grüne, rechts) wurde im Juni ins Landratsbüro gewählt. Maurus Adam (FDP) hatte das Nachsehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Conrad Wagner (Grüne, rechts) wurde im Juni ins Landratsbüro gewählt. Maurus Adam (FDP) hatte das Nachsehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Parteienvertretung im Nidwaldner Landratsbüro ist nicht gesetzlich geregelt. Die Grünen Nidwalden wollen dies nun ändern. Sie reichten gestern eine parlamentarische Initiative ein. Sie verlangen, dass jede Partei mit Fraktionsstärke (mindestens 5 Sitze im Landrat) wenigstens mit einem Sitz im fünfköpfigen Landratsbüro vertreten ist. «Alle Parteien mit Fraktionsstärke sollen im Landratsbüro vertreten sein. Das ist wichtig für die Konkordanz», begründet Jeannine Schori, Fraktionschefin der Grünen Nidwalden, das Einreichen der parlamentarischen Initiative.

SVP-Fraktionschef Walter Odermatt begrüsst die Initiative der Grünen. «So lassen sich zu Beginn eines Amtsjahres Diskussionen über die Parteienvertretung im Landratsbüro vermeiden, und man kann die Energie für das politische Kerngeschäft einsetzen.» Für FDP-Fraktionschef Sepp Durrer ist dieser Vorstoss ideal für die kleinen Parteien, weil die grossen mit dem fünften Sitz weiterhin im Clinch wären.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.