Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LANDRATSWAHLEN: Grosses Gerangel um noch vier Sitze

Zwei Sitze werden in Oberdorf frei, weil Bisherige nicht mehr antreten. Doch für Neue wird es eng, weil die Gemeinde einen Sitz abgeben muss.
Markus von Rotz

3,8 Kandidaten treten pro verfügbaren Sitz an. In keiner Gemeinde ist dieser Wert so hoch: Die Landratssitze sind in Oberdorf offensichtlich begehrt, auch wenn nur Josef Niederberger-Streule (CVP) und Susann Trüssel (FDP) auf eine erneute Kandidatur verzichten und die anderen drei Bisherigen wieder antreten. Die Gemeinde verliert jedoch einen Sitz, was es für Neue, darunter auch die neu kandidierenden SP/Juso, alles andere als leicht macht.

Die grösste Delegation stellt mit vier Kandidaten die SVP. Sie holte 2010 einen zweiten Sitz und zog so mit der CVP gleich, die bis 2002 noch drei Sitze besetzen konnte. Seit 2002 sind in Oberdorf die Grünen nicht mehr Teil der Landratsdelegation. Sie sowie CVP und FDP treten mit einer Dreierdelegation an.

Restmandat für SVP

Der Sprung der Parteistärke von 21 auf 30 Prozent verschaffte der SVP vor vier Jahren dank einem Restmandat einen weiteren Sitz. Mit Pukelsheim wird die Ausgangslage schwieriger auch angesichts des grossen Parteienspektrums aller 15 Kandidierenden. Während die CVP 2010 als klar stärkste Partei 5 Prozentpunkte in der Parteistärke verlor, blieb die FDP stabil. Die Grünen brachten es auf 12 Prozent, was bei vier Sitzen klar nicht für eine Wahl reichte.

Trüssels Rekordwert

Das beste Einzelergebnis holte 2010 Toni Niederberger (SVP), einer der Bisherigen. Den kantonalen Spitzenwert von 82 Prozent an Stimmen von fremden Listen hatte damals Susann Trüssel (FDP). Sie wird der Partei diesmal als Stimmenbeschafferin fehlen – von den Gewählten hatte sie allerdings trotzdem das schlechteste Ergebnis.

Bei der CVP dürfte Karin Kayser, die auch als Regierungsrätin kandidiert, für einen Schub sorgen. Die Frauen sind ohnehin gut vertreten auf den Oberdorfer Wahllisten. Keine Partei tritt mit einer reinen Männerdelegation an.

Dies ist der letzte Beitrag zur Ausgangslage für die Landratswahlen. Jene der anderen Gemeinden sind am 13., 14. und 15. März erschienen. – Zu diesen Seiten gibt es noch nachzutragen, dass Noah Businger (Grüne, 1993) der jüngste Stanser Kandidat ist, Sepp Barmettler (CVP, Buochs) mit Jahrgang 1948 (genau wie Alois Niederberger [SVP]) ein «Urgestein» ist, aber erst seit 2002 im Rat sitzt. Ferner ist Ruedi Ammann (SVP, Stansstad) nach der Eingabefrist für die Wahlen nachgerutscht und somit auch ein Bisheriger. Am längsten im Rat sitzt übrigens der abtretende Bruno Duss (FDP, Buochs, seit 1998).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.