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LANDWIRTSCHAFT: Tierquälerei-Verdachte bestätigen sich nicht

In den letzten beiden Jahren sind in Nidwalden mehrere Verdachtsmeldungen wegen Tierquälerei eingegangen. Jetzt sind die Ermittlungen abgeschlossen.
Sämtliche Verdachte auf Tierquälerei konnten nicht bewiesen werden (Symbolbild). (Bild: Keystone / Peter Schneider)

Sämtliche Verdachte auf Tierquälerei konnten nicht bewiesen werden (Symbolbild). (Bild: Keystone / Peter Schneider)

Die Verdachtsmeldungen betrafen vor allem Kühe und reichten teilweise bis zu zwölf Jahre zurück. Sie bezogen sich auf 11 Landwirtschaftsbetriebe, mehrheitlich in Ennetmoos. Sämtliche Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf Tierquälerei, insbesondere fanden sich keine Hinweise auf Einstichstellen oder Verabreichungen von Giftstoffen.

Verletzungen hatten verschiedene Ursachen

In einem Fall stammte eine Verletzung von einer tierärztlichen Behandlung, welche mit Wissen der anzeigeerstattenden Person durchgeführt, den Behörden aber verschwiegen worden war. Hier wurde Strafanzeige wegen Irreführung der Rechtspflege erstattet. In einem anderen Fall haben laut den Untersuchungen der Universität Zürich Klauenprobleme dazu geführt, dass das Tier eingeschläfert werden musste. Einzig im Fall eines Stiers kann eine Dritteinwirkung bei Schnittverletzungen nicht ausgeschlossen werden. Fall wurde aber erst nach 1½ Monaten den Behörden gemeldet und konnte so nicht mehr zeitnah untersucht werden.

Strafanzeige wegen Ehrverletzung

Die Gerüchte, wonach eine Person im Zusammenhang während den angeblichen Tierquälereien gesehen oder gar gefilmt worden war, erwiesen sich als falsch. Die verdächtigte Person hat inzwischen Strafantrag wegen Ehrverletzung eingereicht.

Ausserkantonale Experten

In die Untersuchungen waren auch mehrere ausserkantonale Stellen involviert. Das Veterinäramt der Urkantone in Brunnen wurde beigezogen. Die Abteilung forensische Chemie und Toxikologie am Institut für Rechtsmedizin der Universität Basel führte mehrere Blutuntersuchungen durch. In fünf Fällen wurden Tiere sogar an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich untersucht und seziert, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

pd/fg

Mehr dazu in der Printausgabe und im E-Paper vom 18. Dezember

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