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Lebensfreude mit den Wolfenschiesser «Cheerlern»

Gemütvolle Lieder und gängige Naturjodelvorträge prägten das Konzert des Alpina-Cheerli und der Gastformationen. Die drei von Frauenhand geleiteten Chöre lieferten dabei den besten Beweis ihres Könnens
Otmar Näpflin

Es erstaunt stets von Neuem, wenn die «Cheerler», wie sie im Volksmund auch genannt werden, ihren Konzertabend meistern. Manch einer fragte sich, an was es gelegen haben mochte, was diesen erfolgreichen Samstagabend vor vollen Rängen ausmachte? Dies nachzufragen ist müssig, weil es genügend Gründe gäbe, dies zu eruieren. Wohl der wichtigste aber ist das gewählte Prinzip: «Eifach, härzlich und ächt». Daran hielten die 16 Mitglieder auch dieses Jahr fest und bemühten sich, mit ihrem herzhaften Singen und sangesfrohen Gästen, das Publikum bestens zu unterhalten. Sie bewiesen ferner ein gutes Händchen mit der Verpflichtung der Gastformationen. Und ein Kompliment hat sich auch das Ansagerduo Lena Gander und Janek Niederberger verdient, das erstmals sehr gekonnt durchs Programm führte.

Hörbare gesangliche Fortschritte

Erfreut teilte Präsident Daniel Odermatt den Zuzug der neuen Vorjodlerin Andrea Lussi, Büren und vom 2. Basssänger Freddy Benitz, Stans mit. Die wertvollste Verstärkung ist zweifellos jene von Theres Odermatt, welche als Chormitglied unterdotierte Register stimmlich unterstützt und das Dirigat innehält. Dank ihr machte die Jodlerschar hörbare, gesangliche Fortschritte. Sie gefiel mit gewählten Naturjuizen, überzeugte mit «Läbesfräid» und «Es schöns Daheim», speziell aber mit Sepp Hergers «Nidwaldner diänd mier sey».

Glaubenberger-Echo und Freudejuuzer

Der Jodlerklub «Echo vom Glaubenberg» aus Stalden ist wie das «Alpina-Cheerli» 1973 aus der Taufe gehoben worden. Ihre Stärke ist unverkennbar der Naturjuiz – womit sie zu verstehen geben, was ihnen gefällt. Chorleiterin, Beatrix Bischof, kann auf zwei versierte Jodlerinnen und 20 Männer zählen, worunter sich ein paar talentierte Solisten befinden. Speziell in Robert Fellmanns Frühlingslied «Ä Wunsch» wie auch in «Eltreliäbi» (Ueli Zahnd) kamen diese zum Zug und erbrachten eine souveräne Leistung.

Für die bekannte Jodlerin Iren Kiser aus Ebikon ist Jodeln Leidenschaft. Ihr Können und Wissen gibt sie in der eigenen Jodelschule weiter. Vier Frauen und sechs Männer, darunter der neue Luzerner Regierungsrat Fabian Peter, hat sie vor zwölf Jahren unter dem Namen «Freudejuuzer» zusammengerufen. Ihr vielfältiges Repertoire reicht von traditionellem Jodelliedgut bis hin zu A-cappella-Gesängen. Berührungsängste zu Literatur aus dem Alpenraum kennen sie ebenfalls nicht. Der Vortrag «I ha di gärn» (Liebeslied aus Kärnten) ist mit einem Hauch Sentimentalität hinterlegt. Die Sehnsuchtsmelodie «Wyt wyt wäg» (Hubert von Goisern) spricht von Trennungsschmerz und Wiedersehensfreude, die schliesslich ein Happyend ergibt. Musikalische Beitrage leisteten die Stöcklibuebe mit ihren lüpfigen Weisen.

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