Leserbrief
Eine geglückte und erfolgreiche Massnahme

Antwort auf Leserbrief «Unsicherheit wegen Kernfahrbahn», Ausgabe vom 28. April.

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Entgegen der Meinung von Erich König erachte ich die Einführung der Kernfahrbahn auf der Hauptstrasse in Hergiswil als geglückte und erfolgreiche Massnahme. Die Kernfahrbahn eignet sich dort, wo innerorts für den Auto- und den Fahrradverkehr zu wenig Breite vorhanden ist. Auto- und LKW-Fahrer haben sich an das Tempo des Langsamverkehrs anzupassen. Dies bringt eine Beruhigung des Durchgangsverkehrs und eine Lärmreduktion. Tiefere Tempi und weniger Autos reduzieren die Gefahrenrisiken. Da die Hauptstrasse für den Durchgangsverkehr unattraktiv wird, bleiben Auswärtige eher auf der Autobahn.

Ich selber bin Rad- und Autofahrer und schätze es, dass ich nun als Zweiradfahrer den vortrittsberechtigten Streifen zur Verfügung habe. Als einheimischer Autofahrer nehme ich den marginalen Zeitverlust gerne in Kauf. Dass Velofahrer immer noch, wenn auch weniger, die Trottoirs benutzen, ist eine Unart; denn diese bleiben wirklich nur den Fussgängern vorbehalten.

Werner Marti, Hergiswil