Leserbrief
Hausverkauf muss an die Urne

Zum geplanten Hausverkauf an einen Buochser Gemeinderat.

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Die Politische Gemeinde Buochs als öffentliche Institution will die Liegenschaft mit dem ehemaligen Werkhof an Gemeinderat Adolf Barmettler verkaufen, obwohl die Finanzkommission gegen diesen Verkauf ist. Aus meiner Sicht sind die nötigen Abklärungen richtig gemacht worden – bis auf einen Punkt. Der Gemeinderat vertritt mit vielen Argumenten die Ansicht, dass eine öffentliche Ausschreibung nicht angebracht ist, und bringt das Geschäft an der nächsten Gemeindeversammlung zur Abstimmung.

Es gibt zwei Gründe, warum über diesen Verkauf getrennt von der Gemeindeversammlung an der Urne entschieden werden soll: Coronabedingt können lange nicht alle Stimmbürgerinnen und -bürger die Gemeindeversammlung besuchen. Würde das Geschäft an der Gemeindeversammlung behandelt, kämen, wie die Vergangenheit zeigte, viele Freunde und Bekannte der Involvierten, die zum richtigen Zeitpunkt die Hand in die Höhe stemmen und danach während der laufenden Versammlung die Halle wieder verlassen. So würde der Gemeinderat seinem Ratskollegen den Verkauf ermöglichen. Wie heisst es so schön: «Säuhäfeli-Säudeckeli.»

Felix Gehrig, Buochs