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Lob und rassige Melodien für den höchsten Nidwaldner

Grosser Bahnhof für Ruedi Waser: Der neu gewählte Landratspräsident liess sich in Stansstad feiern – musste sich aber auch anstrengen, um alle Geschenke zu erhalten.
Sepp Odermatt
Landammann Res Schmid (Mitte) und Landratspräsident Ruedi Waser (rechts davon mit blauer Krawatte) beim Einzug in Stansstad. (Bild: Sepp Odermatt, 27. Juni 2018)

Landammann Res Schmid (Mitte) und Landratspräsident Ruedi Waser (rechts davon mit blauer Krawatte) beim Einzug in Stansstad. (Bild: Sepp Odermatt, 27. Juni 2018)

Während im abgelaufenen Amtsjahr zwei Frauen an der Spitze des politischen Geschehens im Kanton Nidwalden standen, geben heuer zwei Herren den Takt an. Bildungsdirektor Res Schmid (SVP) löst Yvonne von Deschwanden (FDP) als Landammann ab. Und zum höchsten Nidwaldner wurde an der Landratssitzung FDP-Politiker Ruedi Waser als Nachfolger von Michèle Blöchliger (SVP) gewählt. Weil dieser in Stansstad wohnt, freut sich die ganze Gemeinde ob seiner Wahl und bereitete ihm am Abend einen würdigen Empfang. Bei herrlichem Sommerwetter spielte die Musikgesellschaft Stansstad auf dem Dorfplatz rassige Melodien, während sich immer mehr Leute zum Volksapéro einfanden. Zur Begrüssung trat Gemeindepräsident Beat Plüss ans Mikrofon und meinte: «Die Kraft und Ausstrahlung der Sonne – wie am heutigen Tag – sollen dich, Ruedi, als Landratspräsidenten während des ganzen Amtsjahres begleiten.»

Ein bunter Reigen von Dorfkultur

Anschliessend folgte der Einzug, angeführt von den Musikanten und den farbenfrohen Flaggen in Richtung Gemeindesaal. Hier trat zuerst die Musikschule zu Ehren des höchsten Nidwaldners auf. Fast professionell wirkte die junge Sängerin mit ihrer tollen Stimme, begleitet von rhythmischer Musik. Auch der Handorgelklub Obbürgen brillierte mit einfühlsamen Melodien, unter anderen mit einem argentinischen Tango. In seiner Gratulationsrede erwähnte Gemeindepräsident Plüss die drei Begriffe Leidenschaft, Verantwortlichkeit und Augenmass. Er sei überzeugt, dass Ruedi Waser dank dieser drei Qualitäten für seine neue Aufgabe Feuer und Flamme sei. Schliesslich gratulierte Toni Mathis, Gemeindepräsident von Emmetten, Res Schmid zur Wahl als Landammann fürs kommende Jahr.

Nach dem Apero: Einzug in Richtung Gemeindesaal (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
Die Hauptpersonen der Feier: Landammann Res Schmid (Mitte) und Landratspräsident Ruedi Waser (rechts davon mit hellblauer Krawatte). (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
Beim Apéro: Die Landräte René Wallimann (CVP, links) und Alexander Joller (SVP, mitte) mit Landweibel Edy Amstad. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
Ebenfalls unter den Gästen: Oliver Fuchs (links) und Partnerin Heidi zusammen mit Landammann Res Schmid. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
SVP-Fraktionschef Peter Waser mit Sonnenhut. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
Landrat Josef Bucher (CVP) und Neu-Landrätin Franziska Rüttimann (CVP). (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
Die ehemalige Frau Landammann Yvonne von Deschwanden beschenkt den höchsten Nidwaldner. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
Toni Mathis, Gemeindepräsident von Emmetten, gratuliert dem neuen Landammann. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
Gut gelaunte Gäste: Ständerat Hans Wicki (links) und Nationalrat Peter Keller. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 27. Juni 2018))
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So wurde gefeiert

Erst die «Arbeit», dann das Geschenk

Es sei eine schöne Tradition, sagte Peter Waser, Fraktionschef der SVP, dass dem neuen Landratspräsidenten jeweils von den Fraktionen ein Antrittsgeschenk überbracht werde. Diese Tradition wolle er nicht brechen. Aber: «Zuerst musst du noch etwas leisten, bevor du dein Geschenk bekommst. Deshalb stelle ich dir zehn Fragen. Für jede falsche Antwort muss ich dir 20 Franken vom Geschenkwert abschneiden.» Die schwierigsten Fragen konnte Ruedi Waser nicht beantworten; das gab Abzug. Dann zeigte sich der SVP-Politiker aber gnädig. Er lasse jetzt demokratisch abstimmen, ob der Neugewählte trotzdem das ganze Geschenk erhalten soll. Das versammelte Volk stimmte natürlich mit Applaus zu.

Auch die abtretende Frau Landammann Yvonne von Deschwanden fand treffende Worte für die beiden Geehrten und überreichte Ruedi Waser den traditionellen Nidwaldner Schlüssel. Dieser bedankte sich «für den unvergesslichen Abend, die tollen Überraschungen und die vielen Wünsche und Geschenke.»

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