LOGIERNÄCHTE: Nidwaldner Tourismus hat die Nase vorn

Nidwalden verzeichnet von Juli bis September 2017 insgesamt 6,2 Prozent mehr Logiernächte in den Hotels als in der gleichen Zeit im Vorjahr. Die meisten Gäste sind selbst Schweizer.

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Unter dem neuen Tourismusgesetz in Nidwalden will Emmetten seine vielseitigen touristischen Angebote auf hohem Stand halten. Im Bild: Blick ins Tal von der Bergstation der Klewenalp-Bahn. (Bild: Philipp Unterschütz)

Unter dem neuen Tourismusgesetz in Nidwalden will Emmetten seine vielseitigen touristischen Angebote auf hohem Stand halten. Im Bild: Blick ins Tal von der Bergstation der Klewenalp-Bahn. (Bild: Philipp Unterschütz)

Fast alle Schweizer Kantone mussten in den letzten Jahren rückläufige Logiernächte verzeichnen. Einzige Ausnahmen: Schaffhausen und Nidwalden. Letzterer verzeichnete von Juli bis September 2017 insgesamt 6,2 Prozent mehr Logiernächte in den Hotels als in der gleichen Zeit im Vorjahr, wie Nidwalden Tourismus (NWT) mitteilt.

Mit einem Anteil von 47 Prozent seien die Schweizer Gäste auch in den letzten Monaten die
wichtigsten Übernachtungsgäste von Nidwalden. Das gleiche Bild zeige sich bei den Tagesgästen. Da Nidwalden von Bern, Zürich und Basel aus in nur einer Stunde erreichbar ist, bleibe es ein beliebtes Tagesausflugsziel der Deutschschweizer. Rund 3 Millionen Gäste zählt der Kanton Nidwalden durchschnittlich pro Jahr, davon seien über 90 Prozent Tagesgäste, die mehrheitlich aus der Deutschschweiz kommen würden.

Dies zeigte sich auch bei der diesjährigen Haupt-Kampagne «Naturerlebnisse» (wir berichteten). Die Aktion habe mehr als 2100 Besuche ausgelöst, was für die Tourismusorganisation ein Erfolg darstellt. Auswertungen der Herkunft der Besucher zeigt, dass über 80 Prozent der Gäste aus der Zentralschweiz kommen.

Mit 13,5 Prozent würden die Gäste aus Deutschland an zweiter Stelle liegen. 5,6 Prozent der Gäste kommen aus England, 3,5 Prozent aus den USA und 3,2 Prozent aus Belgien.

pd/os.