LOPPER: «Adrenalin-Junkies sind nicht gefragt»

Die Felsräumer sind nun in der heikelsten Zone am Lopper aktiv. Bei dieser Arbeit ist die Sicherheit oberstes Gebot.

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Philipp Staub von der Gasser Felstechnik AG am Lopperfels. (Bild Beat Christen)

Philipp Staub von der Gasser Felstechnik AG am Lopperfels. (Bild Beat Christen)

Der Reigeldossen ist der Bereich am Loppernordhang, der steil und direkt zur Seestrasse abfällt. Diese Felspartie ist verwittert und brüchig. Seit einigen Tagen sind die Spezialisten der Gasser Felstechnik AG, Lungern, im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (Astra) daran, diesen Hang von losen Steinen zu säubern. Drei bis vier Mann steigen nebeneinander in die Wand und holen die Steine mit Hilfe von Hämmern oder Brecheisen aus der Wand.

«Die Felsräumung am hängenden Seil ist Knochenarbeit», sagt Walter Murer, Projektleiter bei Gasser Felstechnik AG. «Die Männer müssen sehr umsichtig und überlegt vorgehen. Haudegen und Adrenalin-Junkies sind hier nicht gefragt.» Die Baustelle sei – etwa mit Schutznetzen – bestmöglich abgesichert. Zudem melden Sensoren Bewegungen im Gestein. Im Notfall könnten Arbeiter auch mit dem im Juli montierten Kran aus der Wand geholt werden.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.