LOPPER: Die faszinierende Arbeit am Abgrund

Tag für Tag wagen sich die Arbeiter am Lopper in gefährliches Gelände. Tauschen möchte Vorarbeiter Martin Heimann aber mit niemandem.

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Mitarbeiter der Firma Gasser Felstechnik arbeiten am Lopper. (Bild pd)

Mitarbeiter der Firma Gasser Felstechnik arbeiten am Lopper. (Bild pd)

Rechts kann er ins Sarneraatal hineinblicken, links liegt ihm der Vierwaldstättersee zu Füssen. Um das Panorama ist Martin Heimann zu beneiden. Doch viel Zeit bleibt dem Vorarbeiter der Lungerer Gasser Felstechnik AG nicht, die Rundumsicht zu geniessen. Heimann ist Baustellenleiter am Lopper und so verantwortlich für die Steinschlagwerk-Gruppe. Er und seine Mitarbeiter sorgen dafür, dass beim Kirchenwaldtunnel gefahrlos gearbeitet werden kann und die Autobahn von Steinschlägen verschont bleibt.

Die Männer sind immer an zwei Seilen gesichert. Die Helmtragpflicht versteht sich von selbst. Denn am Lopper liege viel gefährliches Material. Und manchmal bekomme er schon ein mulmiges Gefühl, wenn er in einem Überhang arbeiten müsse, wo es 200 Meter ins Nichts geht. «Dafür haben wir die jungen Kollegen, die sich für diese Arbeit begeistern können», schmunzelt er.

Jonas von Flüe

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und den Regionalausgaben.