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Luzerner Künstler stellt in Beckenried aus

Der Künstler Jacques Müller zeigt seine Werke in der Galerie Ermitage in Beckenried. An der Vernissage erzählte er, wie er vom Kürschner zum Maler wurde.
Kurt Liembd
Jacques Müller vor zwei seiner Werke. (Bild: Kurt Liembd, Beckenried, 10. November 2018)

Jacques Müller vor zwei seiner Werke. (Bild: Kurt Liembd, Beckenried, 10. November 2018)

Einmal mehr beweist der Kulturverein Ermitage ein gutes Gespür für Qualität und Vielfältigkeit der Veranstaltungen, welche das ganze Jahr über in der Ermitage stattfinden. Neuester Höhepunkt ist die Bilderausstellung des Künstlers Jacques Müller. Der 82-jährige Maler aus Luzern zeigt gegenwärtig seine neuesten Werke, die er alle dieses Jahr gemalt hat. Ins Auge stechen dabei die intensive Farbgebung und sein Hang zu expressivem Malen. «Das war meine Intention», sagt Müller dazu.

Mit seiner Acryl-Mischtechnik auf Leinwand und auch dank der ausgezeichneten Beleuchtung im Raum kommen die Farben speziell gut zur Geltung. Seine Ausstellung stellt Müller unter das Thema «Linie – Fläche – Form», was nebst den Farben ebenfalls Merkmale seines expressiven Malens darstellt.

Immer auch bürgerliche Tätigkeiten

An der Vernissage vom vergangenen Samstag stellte sich der Künstler den Besuchern gleich selbst vor. Den Beruf des Kürschners habe er einst gelernt, erzählte er aus seiner Jugend. Bereits während seiner Ausbildung in diesem handwerklichen Beruf habe er seine künstlerische Ader entdeckt, sodass er in jungen Jahren die Kunst- und Gewerbeschule in Zürich besuchte. Es folgten weitere Ausbildungen an der Kunstgewerbeschule und in Ateliers im Ausland. Dazu kamen Weiterbildungen in Kunstschulen, bei Dozenten und bei Künstlern selbst. Dabei blieb er mit einem Bein aber immer in bürgerlichen Tätigkeiten, auch wenn ihn die Kunst zeitlebens nie losliess, wie er an der Vernissage erzählte. So eröffnete er nebenbei in Luzern ein Wassersportgeschäft, führte eine Segelschule und eine Bootsfahrschule. «Ich freue mich heute sehr, die in meiner letzten Entwicklung meines Schaffens entwickelten Werke in diesem schönen Lokal zeigen zu können.»

Inhaltlich zeigen viele seiner Bilder die Heimat, Landschaften rund um den Vierwaldstättersee, Luzern und seine geliebten Schiffe. Spannend für den Betrachter sind oft Perspektive, Schattenwurf, Oberflächenstruktur, Reflexion und Farbeindrücke. Ergänzend dazu zeigt er auch abstrakte Bilder und beweist damit seine Vielseitigkeit. Zur Feier des Tages spielte an der Vernissage die Beckenrieder Musiklehrerin Yolanda Näpflin auf der Panflöte. Ihre Klänge passten exzellent zu Müllers Bildern.

Die Ausstellung in der Galerie Ermitage dauert bis am 25. November. Öffnungszeiten: samstags 14–17 Uhr, sonntags 11–17 Uhr.

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