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Luzerner schnupfen besser als Ob- und Nidwaldner

An der 18. Schweizer Schnupfmeisterschaft hatten die Luzerner erneut die Nase vorne. Die Ob- und Nidwaldner klassierten sich «unter ferner schnupften».
Rein mit dem Schnupftabak, Tempo ist gefragt. (Bild: PD)

Rein mit dem Schnupftabak, Tempo ist gefragt. (Bild: PD)

(pd/rub) Alle zwei Jahre messen sich die besten Schnupferinnen und Schnupfer, um möglich viel der fünf Gramm Schnupftabak innerhalb einer Minute in die Nase zu ziehen. Die 18. Schweizer Meisterschaft, perfekt organisiert vom Schnupfclub Seelisberg-Emmetten – quasi das «Eidgenössische» im Schnupfen – war neben der sportiven Kompetition vor allem ein fröhliches, buntes Volksfest.

Die Frage bei der diesjährigen Austragung war vor allem, wer die Dominanz der Luzerner Schnupfclubs stören oder gar stoppen kann. Bei den Herren gewann, zum dritten Mal in Folge, Uli Walpen vom Napf-Schnupfclub Willisau, knapp vor Markus Albisser von den Schnupffreunden Hinterland und Toni Kurmann, ebenfalls vom Napf-Schnupfclub Willisau.

Bei den Frauen holte sich Pia Walpen vom Napf-Schnupfclub Willisau bereits zum 11. Mal in Folge die Krone der besten Schnupferfrauen der Schweiz, gefolgt von Romy Wüest von den Schnupffreunden Hinterland, und Claudia Wyss Schwegler, wiederum vom Napf-Schnupfclub Willisau.

Luzerner auch im Teamwettkampf überlegen

Und so war es denn keine Überraschung, dass auch der Pott der Teamwertung in den Kanton Luzern wanderte. Notabene an ihrer ersten offiziellen Meisterschaftsteilnahme gewannen die Schnupferfreunde Hinterland vor dem Napf-Schnupfclub den Titel im Mannschaftsschnupfen.

War die Aufnahme als Mitglied beim Schweizerischen Schnupfverband 2011 noch als «Gag» gedacht, haben sich die Chottlebotzer aus Luzern definitiv in der Schnupferfamilie etabliert. 2015 organisierten sie die Schweizer Meisterschaft, und auch bei den Schnupfwettbewerben rollen sie das Feld langsam, aber kontinuierlich von hinten auf. In der Teamwertung belegten sie mit ihren zwei Teams den sechsten respektive siebten Rang unter 11 Mannschaften. Drei Chottle-Schnupfern gelang gar der Sprung unter die besten 20 von rund 60 Schnupfern.

Dies sind sicherlich hervorragende Voraussetzungen, wenn die Chottlebotzer dann vor der nächsten Fasnacht bereits zum 10. Mal ihr «Schnopf- ond Hudigääggeler-Fäscht» im Luzerner Stadtkeller durchführen werden.

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