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Märli-Biini Stans erweckt Dornröschen aus dem Schlaf

In der dreissigsten Saison zaubert die Märli-Biini Stans einen Klassiker auf die Bühne: Dornröschen. Für das Buch und die Regie ist Stefan Wieland zuständig. Die Premiere wird am 21. September im Theater an der Mürg stattfinden.
Sepp Odermatt
Präsident, Christof Sigrist im Gespräch mit Regisseur Stefan Wieland und David Leuthold, der für das Bühnenbild verantwortlich ist (von links). (Bild: Sepp Odermatt, Stans, 11. Mai 2019)

Präsident, Christof Sigrist im Gespräch mit Regisseur Stefan Wieland und David Leuthold, der für das Bühnenbild verantwortlich ist (von links). (Bild: Sepp Odermatt, Stans, 11. Mai 2019)

An der Konzeptpräsentation vom vergangenen Samstag begrüsste der Präsident, Christof Sigrist um die hundert Mitwirkende und Gäste, die dem diesjährigen Projekt gespannt entgegensehen. Er stellte das Produktionsteam auf kreative Art und Weise in Form von verschiedenen Rosenarten vor. Christof Sigrist ist überzeugt: «Es wird ein Erfolg, wenn die 26 Spielerinnen und Spieler, die vier Musiker und alle Beteiligten ihr Bestes geben.»

Zum dreissigsten Jubiläum geht die Reise in ein magisches Land. Dieses wird mit Prinzen, Feen und besonderen Wesen bevölkert. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich Dornröschen. Zum Tauffest der kleinen Rosalie werden zwölf Feen eingeladen. Malefizia, die dreizehnte Fee, muss fernbleiben, weil nur zwölf goldene Gedecke vorhanden sind. Aus Wut darüber wünscht sie der Prinzessin den Tod. Sie soll sich am 18. Geburtstag an einer Spindel stechen und tot zusammenbrechen. Die weiseste der Feen, Sofia, kann diesen Wunsch jedoch abändern. Dadurch fällt Dornröschen nur in einen tiefen Schlaf, der solange andauert, bis das Mädchen von ihrer wahren Liebe wachgeküsst wird.

Wie es jedoch dazu kommt und welche Rolle dabei ein verzauberter Rabe, ein magischer Teich und ein Küchenjunge spielen, wird noch nicht verraten.

Stefan Wieland, der für dieses Jahr die Stückfassung und die Regiearbeit übernommen hat, pickte in seiner Präsentation der Szenerie einige spannende Elemente heraus. So spielt zum Beispiel der Teich, der sprechen und sich bewegen kann, eine besondere Rolle. «Es gibt verschiedene Prinzen, die aus allen Himmelsrichtungen kommen und sich um Rosalie bewerben – und einer kommt aus dem Königreich Neb dem Wald, nicht Ob- oder Nid dem Wald», erklärt der Regisseur, der auch eine Prise Humor in sein Werk eingebaut hat.

Viel Aufwand für grossartiges Bühnenbild

Für das Bühnenbild ist David Leuthold zuständig. Seine Ideen sind genial, zur Umsetzung allerdings eine echte Herausforderung. Für die Bühnenbauer verlangt das viel Aufwand und unzählige Arbeitsstunden.

Neben dem fabelhaften Teich und den königlichen Räumen wird sicher der Dornenvorhang, der sich über die ganze Bühne erstreckt, den Besucher begeistern.

Roman Glaser hat das Märchen musikalisch untermalt. Seine Kompositionen, mit vier Blockflöten gespielt, überzeugen. Sie geben dem Stück eine besondere Note und lassen Emotionen wach werden.

Wenn am 21. September die Spielerinnen und Spieler der Märli-Biini Stans mit ihren wunderschönen Kostümen des viktorianischen Zeitalters auf der Bühne stehen, wird das ganze Produktionsteam mit all seinen Helferinnen und Helfern aufatmen und danach eine märchenhafte Spielsaison eröffnen. Bis es aber soweit ist, bleibt noch viel zu tun.

Infos: www.maerli-biini.ch

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