Marketingfachfrau berät Nidwaldner Bauern

Mit Agnes Schneider wird neu eine Marketingfachfrau die Nidwaldner Bauern beraten. Zudem hat die erfahrene Bäuerin auch ein Gespür für familiäre Fragen.

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Agnes Schneider übernimmt die Beratung für Nidwaldner Bauern und Bäuerinnen. Sie will dabei auch Zwischenmenschliches nicht ausser Acht lassen. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Agnes Schneider übernimmt die Beratung für Nidwaldner Bauern und Bäuerinnen. Sie will dabei auch Zwischenmenschliches nicht ausser Acht lassen. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Agnes Schneider bietet ab Februar im Kanton Nidwalden landwirtschaftliche Beratung und Weiterbildung an. Dem Amt für Landwirtschaft ist es gelungen, für die Beratungsstelle eine Person zu gewinnen, die beruflich die Gebiete Landwirtschaft, Erwachsenenbildung und Kommunikation/Marketing miteinander vereint. «Eine Bauerntochter bin ich nicht», sagt Schneider. Im Wirtshaus ihrer Eltern jedoch hatte sie ständig Kontakt mit Bauern. 

Von der Pike auf gelernt
Zunehmend verspürte sie den Wunsch, beruflich in die Landwirtschaft einzusteigen. Konsequent absolvierte sie das bäuerliche Haushaltslehrjahr. Die Heirat führte sie nach Mels SG. Dort erlebte Agnes Schneider, wie hart die Existenz der Bergbauern sein kann. «Wir hatten einen kleinen Betrieb, das Geld reichte kaum für unsere siebenköpfige Familie». Um das Einkommen zu verbessern, absolvierte sie verschiedene Kurse und begann als Quereinsteigerin im Journalismus. Sie schrieb für eine Tageszeitung und den «St. Galler Bauer». 

Marketing und Kommunikation
In ihrer beruflichen Laufbahn entwickelte sich Agnes Schneider zunehmend in die Breite. Nach ihrer Scheidung arbeitete die alleinerziehende Mutter bis 2006 beim Bauernverband als Kommunikations- und Marketingfachfrau und bildete sich berufsbegleitend zur Marketingplanerin aus. 

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung