Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der neue Bahnhof «Hergiswil Matt» soll Visitenkarte werden

Bereits im Herbst könnte mit dem Doppelspurausbau Schlüssel bis Matt auf der Zentralbahn-Strecke in Hergiswil begonnen werden. Ende 2019 soll der Bahnhof Matt wieder offen sein.
Kurt Liembd
Der Matt-Bus unterwegs durch Hergiswil. (Bild: Noa Portmann (Hergiswil, 15. Mai 2018))

Der Matt-Bus unterwegs durch Hergiswil. (Bild: Noa Portmann (Hergiswil, 15. Mai 2018))

Bald dürfte es konkret werden, worauf viele Hergiswiler schon lange gewartet haben. Die Wiedereröffnung der Haltestelle Matt mit gleichzeitigem Neubau des Bahnhofs. Dies war an der Verkehrskonferenz vom Freitag von Michael Schürch, Geschäftsführer der Zentralbahn, zu erfahren. «Der Landerwerb konnte per Ende 2017 vollständig durch Vereinbarungen gesichert werden», sagte er. Die Plangenehmigungsverfügung werde im Juni erwartet, es sei nur noch eine Einsprache hängig, die eventuell ans Bundesgericht gezogen werden könnte. Einen letzten Mosaikstein setzte vergangenen Dienstag die Gemeindeversammlung Hergiswil, welche einen Landabtausch mit der Zentralbahn mit 194 gegen 4 Stimmen genehmigte. Dieser ist nötig, um den Bahnhof ganz neu zu bauen, da er wesentlich grösser wird. Schürch bezeichnete die neue Haltestelle optimistisch als «Visitenkarte».

Hanspeter Schüpfer, Leiter der Fachstelle öffentlicher Verkehr bei der Baudirektion, gab in einem Referat vor den 36 Eingeladenen einen Überblick über aktuelle Verkehrsprojekte – national, regional und kantonal. So ist in der Innerschweiz dieses Jahr wieder eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit in Zügen und Bussen für den Herbst geplant. Er stellte dazu die rhetorische Frage: «Kann der Wert von 76 von maximal 100 Punkten aus dem Jahre 2016 in Nidwalden wohl gehalten werden?». Schüpfer erinnerte auch noch mal daran, dass von den Unregelmässigkeiten bei der Postauto AG auch Nidwalden betroffen ist. Wie gross die Rückerstattung auf die bestellen Leistungen zwischen 2007 und 2017 in Höhe von knapp 44 Millionen Franken ausfallen wird, sei weiterhin offen. Beat Wiget, Leiter Postauto Zentralschweiz, gab bekannt, dass die Zahl der Passagiere mit 2,1 Millionen im vergangenen Jahr auf einem Rekord-Niveau war, und stellte gleichzeitig die neuen Postauto-Apps vor.

Hindernisfreie Busstationen im Verzug

Hanspeter Schüpfer erwähnte ferner, dass in der Schweiz bis 2023 alle Bushaltestellen hindernisfrei umgebaut werden müssen. Das sind schweizweit 25000, davon rund 70 in Nidwalden. Der Umbau ist nötig aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetzes. Einzelne sind bereits umgebaut, etwa an der Bürgenstockstrasse bei der Abzweigung Fürigen. Neu gibt es Haltekanten, damit das Einsteigen auf gleichem Niveau erfolgen kann. Weniger betroffen von dieser Umbauaktion ist die Zentralbahn, denn diese hat ihre Hausaufgaben schon seit längerer Zeit zum grössten Teil gemacht.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.