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Mauern entlang der Wiesenbergstrasse ragen fünf Meter in die Höhe

Mit Hochdruck sanieren Bauleute die Wiesenbergstrasse. Der zweite Abschnitt der ersten Etappe beinhaltet unter anderem aufwendige Stützmauern.
Martin Uebelhart
Niklaus Studer erklärt den Stand der Arbeiten an der Wiesenbergstrasse. (Bild: Corinne Glanzmann (Dallenwil, 9. Oktober 2018))

Niklaus Studer erklärt den Stand der Arbeiten an der Wiesenbergstrasse. (Bild: Corinne Glanzmann (Dallenwil, 9. Oktober 2018))

Auf der Wiesenbergstrasse werden Ende Oktober die Bauarbeiten am zweiten Teilabschnitt der ersten Etappe abgeschlossen. Derzeit wird auf dem rund 400 Meter langen Abschnitt die Fundationsschicht für den Asphaltbelag vorbereitet. Ein Kies-Sand-Gemisch wird schichtweise eingebaut und mit einer Walze verdichtet. Darüber kommt die Planie- und die Asphaltschicht, erklärt Niklaus Studer, Projektleiter Kunstbauten und Kantonsstrassen beim Amt für Mobilität. Etwa in einem Jahr wird dann der definitive Deckbelag eingebaut. «Das macht man so, damit sich das Trassee schon etwas setzen kann und allfällige Risse und Unebenheiten ausgeglichen werden können.» Der erste Projektabschnitt, der im vergangenen Jahr realisiert worden ist, wird nun bis Ende Monat mit dem endgültigen Belag versehen.

Im zweiten Abschnitt waren unter anderem zwei Stützmauern neu zu erstellen. «Das waren sehr aufwendige Arbeiten», blickt Niklaus Studer zurück. Da der Hang, in dem die Strasse gebaut ist, jedes Jahr einige Millimeter talwärts rutsche, hätten die Mauern speziell befestigt werden. «Es mussten Anker in den Hang und Pfähle in den Untergrund getrieben werden.» Die Betonmauern, die bis zu fünf Metern hoch sind, wurden anschliessend mit Gubersteinen verkleidet. «Das machen wir aus optischen Gründen, um den Ansprüchen des Landschaftsschutzes zu genügen», erklärt Studer. Die Stützmauern haben rund zwei Drittel der Kosten von ungefähr 1,4 Millionen Franken ausgemacht.

Nach dem Abriss der alten Mauer wird eine Schicht Spritzbeton auf den Hang aufgebracht und es werden Anker und Pfähle gesetzt. (Bild: PD)
Drainageleitungen für die Entwässerung der Stützmauer werden eingebaut... (Bild: PD)
... und das Ganze mit Spritzbeton verkleidet. (Bild: PD)
Die Arbeiten für die Betonarbeiten beginnen. (Bild: PD)
Die Armierungseisen für die Betonkonstruktion sind bereit. (Bild: PD)
Die Stützmauer ist fertig betoniert. (Bild: PD)
Aus Gründen des Landschaftsschutzes wird die Mauer mit Gubersteinen verkleidet. (Bild: PD)
So präsentiert sich die fertige Mauer. (Bild: PD)
8 Bilder

Bau einer Stützmauer an der Wiesenbergstrasse

Die Sanierung der Wiesenbergstrasse zwischen Dallenwil und Wirzweli ist nicht nur baulich, sondern auch logistisch eine Herausforderung. «Es gibt nur eine Spur, darum braucht es eine gute Koordination zwischen den verschiedenen beteiligten Unternehmen.» Die Strassenbauarbeiten werden von der Spag Schnyder, Plüss AG, ausgeführt, die Betonbauwerke von der Niederberger Bau AG. Das werde im späteren Verlauf der Bauarbeiten in einigen Jahren noch etwas komplizierter, schaut Niklaus Studer voraus: «Wenn wir dann in den Wald kommen, gibt es auf beiden Seiten steile Böschungen. Dort können wir nicht mehr neben die Strasse ausweichen.»

Die Bauzeit sollte sich verkürzen

Gut funktioniere in der zweiten Bausaison das Regime mit den Sperrzeiten. Jeweils am Vormittag und am Nachmittag ist die Strasse für den Verkehr gesperrt. «Die Bauleute haben mit den direkten Anwohnern ein gutes Einvernehmen und die betroffenen Verkehrsteilnehmer haben sich grösstenteils mit der Situation arrangiert», hält Studer fest.

Aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen werden die Etappen 2 und 3 der Sanierung zusammengelegt. Der Landrat hat diesem Vorgehen im vergangenen Juni zugestimmt. Der Kanton kann dadurch Kosten sparen und die Bauzeit, die ursprünglich auf insgesamt 25 Jahre angelegt war, verkürzt sich. «Für uns wird sich das bei den Arbeiten ab dem Jahr 2021 auswirken», so Studer.

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