Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mehrere Einsprachen gegen Kreiselprojekt in Büren

Die geplante Ausgestaltung des Kreisels Büren stösst nicht bei allen auf Gegenliebe. Es sind vier Einsprachen eingegangen. Unter anderem stören sich Einwender am vorgesehenen Ausbau des Velo- und Fusswegs.
Oliver Mattmann
Der T-Knoten beim Einmünder nach Büren soll in einen Kreisel umgebaut werden. (Bild: Corinne Glanzmann (Büren, 4. Juli 2018))

Der T-Knoten beim Einmünder nach Büren soll in einen Kreisel umgebaut werden. (Bild: Corinne Glanzmann (Büren, 4. Juli 2018))

Die Bevölkerung von Büren wünscht sich einen Kreisel beim Abzweiger von der Kantonsstrasse in ihren Weiler. Dies unterstrichen 140 Personen mit einer Petition vor zwei Jahren, als das Vorhaben bereits einmal Thema im Landrat war. Zumindest bei der Ausgestaltung des Kreisels scheiden sich nun zum Teil aber die Geister. So sind während der kürzlich abgelaufenen Planauflage des Projekts vier Einsprachen eingegangen, wie die Nidwaldner Kantonsingenieurin Stephanie von Samson auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. «Wir werden nun abklären, inwieweit wir den Einwendern bei deren Anliegen entgegenkommen können und mit diesen nach den Sommerferien das Gespräch suchen.» Einsprachen führen immer zu Verzögerungen, hält von Samson weiter fest. «Natürlich hoffen wir, dass wir uns mit allen Einwendern einigen können.» Bestenfalls könne der Landrat wohl im Winter über das 4 bis 5 Millionen Franken teure Projekt entscheiden.

Eine minimalere Variante wird gefordert

Konkret stören sich die Einsprecher unter anderem am geplanten Ausbau des kombinierten Velo- und Fussweges rund um den vierarmigen Kreisel, der den heutigen T-Knoten an der viel befahrenen Strasse zwischen Engelberg und Stans ersetzen soll. Es sei gegenüber den aufgelegten Plänen eine minimalere Variante vorzusehen, wird gefordert. Dazu Stephanie von Samson: «Der Kreisel ist explizit als Verbesserung für den Langsamverkehr deklariert worden.» So sind mitunter Querungshilfen geplant, die sichere Überquerungen der Hauptstrasse ermöglichen. Die Kantonsingenieurin erinnert daran, dass die Massnahmen für den Velo- und Fussgängerverkehr Teil des Agglomerationsprogramms Nidwaldens seien. Der Bund habe dafür einen Beitrag von 300'000 Franken in Aussicht gestellt. In anderen Einwendungen werden die Baumbepflanzung sowie die Verschmälerung der parallel zur Kantonsstrasse verlaufenden Dallenwilerstrasse kritisiert. Zu Letzterer sagt Stephanie von Samson: «Die Verschmälerung dient dem Landausgleich, da wir für den Kreisel mehr Platz beanspruchen. Es wird nun in Frage gestellt, ob die Sicherheit auf der Strasse dadurch weiterhin gewährleistet ist, und ich kann sagen: Ja, das ist klar der Fall.»

Bypass um Rückstaus zu verhindern

Der Kreisel mit einem Aussendurchmesser von 34 Metern beinhaltet auch einen neuen, voll ausgebauten Bahnübergang bei der alten Haltestelle der Zentralbahn. Um einen optimalen Verkehrsfluss zu gewährleisten, wird beim Kreisel aus Richtung Oberdorf kommend ein Bypass bis zum Bahnübergang gebaut. Dieser verhindert, dass ein Rückstau auf die Kantonsstrasse oder in den Kreisel entsteht. Man habe die Länge des Bypasses aufgrund von Verkehrszahlen berechnet, so Stephanie von Samson. Der bisherige Bahnübergang Allmend wird im Rahmen des Projekts rückgebaut, der Einmünder renaturiert und wie das zurückgewonnene Land bei der Verschmälerung der Dallenwiler­strasse später für die Landwirtschaft bereitgestellt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.