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Meilenstein für die Fliegersiedlung in Stans

Die Einsprache gegen den Gestaltungsplan ist vom Tisch, die Wohnbaugenossenschaft kann ihre Fliegersiedlung im Kern des Hauptortes vorantreiben. Bestenfalls fahren in etwas mehr als einem Jahr die Bagger auf.
Oliver Mattmann
So soll sich ein Teil der Fliegersiedlung an der Tottikonstrasse präsentieren. (Bild: Swiss Interactive AG)

So soll sich ein Teil der Fliegersiedlung an der Tottikonstrasse präsentieren. (Bild: Swiss Interactive AG)

Aufatmen bei der Wohnbaugenossenschaft DMP in Stans: Der Einsprecher hat seine Beschwerde gegen die Fliegersiedlung respektive deren Erschliessung nicht ans Bundesgericht weitergezogen. Zuvor hatte dieser den von der Gemeinde genehmigten Gestaltungsplan für die Grossüberbauung mit sechs Mehrfamilienhäusern vor den Regierungsrat und später vors Verwaltungsgericht gebracht – jeweils erfolglos. Nun hat er auf den Gang vor die letzte Instanz verzichtet. Kilian Duss, Präsident der Wohnbaugenossenschaft, ist positiv überrascht: «Wir hatten uns eigentlich darauf eingestellt, dass der Gestaltungsplan ein Fall fürs Bundesgericht wird.»

Selbstverständlich habe er nichts dagegen, dass es nun anders gekommen ist. «Wir werden den Planungsapparat wieder hochfahren», sagt Kilian Duss weiter. Ziel sei es, im Frühling 2019 die Baueingabe für eine erste Etappe zu machen. Dabei handelt es sich um 24 Wohnungen der Tottikonstrasse nördlich der Robert-Durrer-Strasse. Wenn alles rund laufe, könnten im folgenden Herbst dann die Baumaschinen auffahren. Etwa ein Jahr später, sprich Herbst 2020, wären die neuen Wohnungen dann bezugsbereit. In diesem Zeitraum soll auch Baubeginn für die rund eineinhalb Jahre dauernde zweite Etappe sein. Nochmals kommen auf der anderen Seite der Hauptstrasse nahe des Bahnhofs vier Häuser mit über 50 Wohneinheiten sowie die Einstellhalle über die parallel verlaufende Büntistrasse dazu. Die Zufahrt zur Tiefgarage war Stein des Anstosses für die Einwendung des Einsprechers gewesen.

Vereinzelte Mieter haben neue Lösung gesucht

«Es ist natürlich nicht auszuschliessen, dass auch in den Baubewilligungsverfahren Einsprachen auftauchen könnten», gibt Duss zu bedenken. «Alle Genossenschafter, Mieter und Anwohner haben wir über den aktuellen Stand informiert. Geplant sind zudem einzelne Gespräche, um keine Überraschungen zu erleben.» Er hoffe nun aber, dass die Zeit der langen Verzögerungen vorbei sei, sagt Duss weiter. Bereits seit neun Jahren beschäftigt sich die Wohnbaugenossenschaft mit dem Neubauvorhaben auf ihrem Gelände, 2012 war das Projekt «Pyrus» der Architektur & Baumanagement AG, Dallenwil, als Sieger erkoren worden.

Dem Projekt lag der Gedanken von bezahlbarem Wohnraum zugrunde. Ist dem immer noch so oder haben Anwaltskosten und nicht mehr aufschiebbare Reparaturen in den bestehenden, alten Häusern zu einer Verteuerung geführt, die auf künftige Mieter übertragen wird? «Nein», versichert Duss. «Der bisherige Mehraufwand hält sich in Grenzen», zumal der Einsprecher einen beträchtlichen Teil der Anwalts- und Gerichtskosten zurückzahlen musste. Dennoch hat die Verzögerung Spuren hinterlassen. Wegen der ungewissen Situation, wann die bestehenden Häuser nun dem Neubau weichen müssen, hätten vereinzelte Mieter neue Lösungen für sich gesucht. Bisher habe man die Wohnungen aber befristet wiedervermieten können.

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