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Mein lieber Schwan!

Martin Uebelhart beschäftigt sich in seinem «Blitzlicht »mit dem Kampf gegen die Schwäne.
Martin Uebelhart
Martin Uebelhart

Martin Uebelhart

Die Empörung war gross und vorauszusehen, als ruchbar wurde, dass der Kanton Nidwalden mit gezielten Abschüssen die Schwanenpopulation rund um den Flugplatz Buochs dezimieren will – sollte denn der Bestand in den kommenden Jahren noch mehr steigen. Mindestens 15 Tiere sollen nach den Auflagen des Bundes sich weiterhin in dem Gebiet tummeln dürfen. Andere Dezimierungsmassnahmen hätten zu wenig Wirkung gezeigt, begründete die Justiz- und Sicherheitsdirektion ihr Begehren an den Bund. Zudem stellten die grossen Wasservögel eine Bedrohung für die Flugsicherheit dar und sie verkoteten die umliegenden Landwirtschaftsflächen.

Die Direktion bekam einen Sturm der Entrüstung zu spüren, und das Thema schlug sich auch in den sozialen Medien und in unseren Leserbriefspalten nieder – mit teils deutlichen Worten.

Das zeigt: Was direkt vor unserer Haustüre passiert, geht uns am nächsten, beschäftigt uns unmittelbar. Wir gehen davon aus, hier Einfluss nehmen, etwas bewegen zu können. Hoffen, dass unsere Stimme, unsere Meinung gehört wird. Und doch würde man sich zuweilen auch einmal einen Sturm der Entrüstung wünschen bei Geschehnissen, die ein paar Kilometer weiter entfernt ihren Lauf nehmen, die nicht vom Küchenfenster aus zu beobachten sind. Geschehnisse, bei denen vielleicht sogar Menschen zu Schaden kommen, vertrieben werden – oder noch Schlimmeres.

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