MELCHTAL: Heimische Bienen haben eine Schutzzone

Seit April gehört das gesamte Melchtal zur Schutzzone für die einheimisch Bienenrasse. In der Stöckalp betreibt der Bienenzüchterverein eine Belegstation.

Rg
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Ernst Huser, Bärti Omlin und Hans Vogler (von links) kontrollieren ein Zuchtkästchen. Unten die Belegstation Melchtal. (Bilder Richard Greuter)

Ernst Huser, Bärti Omlin und Hans Vogler (von links) kontrollieren ein Zuchtkästchen. Unten die Belegstation Melchtal. (Bilder Richard Greuter)

Der Bienenzüchterverein Obwalden setzt schon länger auf die einheimische Bienenrasse Mellifera, in Imkerkreisen als «dunkle Biene» bekannt. Erreicht werden soll dieses Ziel mittels Rassenzucht. Im Frühjahr hat der Regierungsrat per 1. April 2013 die Schutzzone «Grosses Melchtal» bewilligt. Damit ist die Belegstation Melchtal innerhalb der Schweiz eines der grössten Schutzgebiete für die einheimische Bienenrasse. Das ganze Gebiet ist auf einer Karte eingezeichnet, und zieht sich bis zur Nidwaldner und Berner Kantonsgrenze. Für die weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannte Belegstelle ist dies ein grosser Vorteil und bringt die Obwaldner Imker ihrem Ziel, dem Erhalt der einheimischen Bienenrasse, wesentlich näher.

Königinnenzucht fordert heraus

Will man gewisse Zuchtziele erzielen, fordert dies eine gezielte Zucht von geeigneten Königinnen, die man zur Begattung auf eine Belegstation bringt. Doch genau da liegt die Krux an der Sache. Die Schutzzone im Melchtal soll hier helfen, bessere Erfolge zu erzielen.

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