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Stanser Pflegewohnhaus Mettenweg steht vor nächster Etappe

Für den Neubau des Wohnhauses Mettenweg in Stans wird nun das Baugesuch eingereicht. Die Zahl der Pflegeplätze soll damit verdoppelt werden.
Matthias Piazza
So soll das neue Wohnhaus Mettenweg aussehen (rechts das bestehende). (Visualisierung: PD)

So soll das neue Wohnhaus Mettenweg aussehen (rechts das bestehende). (Visualisierung: PD)

Bewohner des «Mettenweges», das sind betagte Pflegebedürftige, aber auch Menschen mit psychischer Beeinträchtigung oder Suchterkrankung aus ganz Nidwalden, erblicken auf der Wiese zwischen ihrem Pflegewohnhaus und der Tagesstätte der Stiftung Weidli in Stans bald Profilstangen, was sehr in ihrem Sinn sein dürfte. Schliesslich ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass es mit dem Neubauprojekt und damit ihrem neuen Zuhause vorwärtsgeht.

Am 17. Juli wird das Baugesuch aufgelegt. Gemeinderat Markus Elsener ist zuversichtlich, dass die 20-tägige Frist ohne Einwendungen verstreicht. «Wir haben ein gutes Einvernehmen mit unserem Nachbarn, der Stiftung Weidli, mit der wir auch im Gespräch für einen gemeinsamen Wärmeverbund sind», meint der Gesundheits- und Sozialvorsteher.

Falls die Stanser Stimmbürger an der Urne im Juni 2020 grünes Licht für den Baukredit geben, wird der Neubau im Mai 2023 nach rund zweijähriger Bauzeit bezogen. An den Kosten von 21,5 Millionen Franken beteiligt sich der Kanton mit einem zinslosen Darlehen in der Höhe von 13,5 Millionen Franken.

Betriebsbewilligung nur noch auf Zusehen hin

Der Neubau ersetzt das heutige baufällige Wohnhaus, ein Patrizierhaus aus dem 16. Jahrhundert, wofür die kantonale Gesundheits- und Sozialdirektion die Betriebsbewilligung 2011 nur noch auf Zusehen hin erteilte. Auch ist die Infrastruktur des Hauses nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

So gibt es nur Etagenduschen und keine Bettenlifte. Das Siegerprojekt Tilia sieht aber auch eine Verdoppelung der Pflegeplätze auf 48 mit acht Wohngruppen vor. Dies ergebe Sinn, da in Zukunft die Zahl der Personen mit einem besonderen Betreuungsbedarf zunehme, so Gemeinderat Markus Elsener. Pro Geschoss bilden zwei Wohngruppen mit je sechs Zimmern eine Einheit, welche getrennt genutzt oder durch die beiden Wohn- und Essbereiche zusammengeschlossen werden können. Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer, zwei Bewohner teilen sich Bad und Toilette. Geplant sind auch Pflegeplätze für Tetraplegiker oder Personen mit mehrfacher Behinderung. Möglich ist, dass je ein Zimmer pro Stockwerk auf zwei Bewohner ausgelegt wird, womit das Haus sogar 52 Bewohner aufnehmen könnte. «Besucher an der Informationsveranstaltung vom vergangenen Herbst, als wir das Siegerprojekt vorstellten, kamen mit dieser Idee auf uns zu», sagt Markus Elsener.

Noch nicht klar ist, was nach dem Einzug der Bewohner in den Neubau mit dem Altbau passiert.

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