MONDOBIOTECH: Stanser Firma wagt den Gang an die Börse

Mondobiotech lässt am Mittwoch seine Aktien an der Börse kotieren. Chef Fabio Cavalli will zusehends Kleinanleger gewinnen.

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Mondobiotech-Chef Fabio Cavalli in den Räumlichkeiten des Klosters Stans, wo die Firma zuhause ist. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Mondobiotech-Chef Fabio Cavalli in den Räumlichkeiten des Klosters Stans, wo die Firma zuhause ist. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Das wirtschaftliche Umfeld spielt für uns sowieso keine Rolle», beantwortet Firmenchef Fabio Cavalli die Frage, weswegen gerade jetzt der Börsengang durchgeführt wird. Auch von einer verbreiteten Risikoscheu will Cavalli nichts wissen und fügt an: «Wir spielten schon immer mit dem Gedanken, an die Börse zu gehen.» Stolz betont er, dass die Firma die Börsenöffnung ohne Hilfe der Banken schultern konnte.

Gemäss Cavalli soll alle paar Monate neues Geld über die Börse aufgenommen werden. Damit soll der Streubesitz kontinuierlich ausgebaut werden: «Wir wollen vermehrt kleineren Aktionären die Möglichkeit bieten, an unserem Unternehmen teilzuhaben», streicht Cavalli hervor. Noch besitzen die Gründer, Inhaber und deren Familien der Stanser Biotech-Gesellschaft 80 Prozent am Unternehmen. Darunter figuriert auch Prinz Michael von Liechtenstein – grösster Einzelaktionär und Verwaltungsratspräsident der Firma.

Matias Frei

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.