MOTION: Nidwalden soll alternative Energie fördern

Auch der Kanton soll sich an der kostendeckenden Einspeisevergütung für erneuerbare Energien beteiligen. Dies findet SP-Landrat Beat Ettlin.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Wer mit alternativen Energien wie Sonnenenergie, Wind- oder Wasserkraft Strom erzeugt und diesen ins öffentliche Netz einspeist, erhält vom Bund eine so genannte Einspeisevergütung. Swissgrid führt im Auftrag des Bundes die Abwicklung der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) durch. Für 25 Fotovoltaikanlagen im Kanton Nidwalden wurde ein Antrag gestellt. 19 Anlagen sind immer noch auf der Warteliste. Für SP-Landrat Beat Ettlin ist dies eine untragbare Situation. Er fordert in einer Motion, dass der Kanton in die Bresche springt und eine kantonale Einspeisevergütung ins Leben ruft. Diese solle den Charakter einer Zwischenfinanzierung haben, bis das neue Bundesrecht neue Kontingente freigibt.

Regierungsrat und die Kommission für Bau, Planung, Landwirtschaft und Umwelt sehen das anders. Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) müsse Bundessache bleiben. Eine kantonale KEV würde falsche Signale nach Bern senden.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.