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MOUNTAINBIKE: Juniorinnen-WM-Titel für Alessandra Keller

Für die Schweiz gabs schon am zweiten Tag der Mountainbike-WM in Pietermaritzburg (SA) Gold. Alessandra Keller gewann das Cross-Country-Rennen der Juniorinnen. Die 17-jährige Nidwaldnerin setzte sich 46 Sekunden vor der Italienerin Emilie Collomb durch.
Alessandra Keller gewinnt WM-Titel bei den Juniorinnen (Bild: Keystone)

Alessandra Keller gewinnt WM-Titel bei den Juniorinnen (Bild: Keystone)

Viel besser hätte die erste Saison als Juniorin für Alessandra Keller bisher nicht verlaufen können. Nach EM-Bronze in Bern, dem ersten Weltcup-Sieg in Andorra, dem Schweizer Meistertitel und dem Gesamtsieg im Swiss Cup gewann sie nun als Zugabe das «Regenbogen-Trikot». Keller ist das nächste weibliche Cross-Country-Talent von Swiss Cycling, das Hoffnungen weckt. Zum dritten Mal in Serie kommt die Junioren-Weltmeisterin aus der Schweiz. Ihre Vorgängerinnen heissen Andrea Waldis (2012) und Linda Indergand (2011). Keller ist wie Indergand im Mountainbike-Kader Zentralschweiz von Andreas Kurmann gefördert worden.

Zu Beginn des Rennens hatte sich Kellers WM-Triumph noch nicht abgezeichnet. Nach der Einführungsrunde war sie Fünfte gewesen. Sie war im Pulk in einen Stau geraten und wurde von langsameren Fahrerinnen aufgehalten. Dann startete Keller eine fulminante Aufholjagd - getreu ihrem Motto: «Erfolgreich ist derjenige, der es versteht, im richtigen Moment Gas zu geben.» Keller profitierte im Endeffekt auch davon, dass die beiden Konkurrentinnen, die sie an den Heim-EM geschlagen hatten, nicht auf Touren kamen. Die Europameisterin Malene Degn aus Dänemark fiel wegen Schaltproblemen ausser Rang und Traktanden, und die Deutsche Sofia Wiedenroth war nach einer Erkrankung geschwächt.

Kellers Gold-Coup steht auch in Verbindung mit ihrer Matura-Arbeit am Kollegium Stans. In der Vorbereitung auf die WM in Südafrika hat sie im Rahmen eines Feldversuchs während rund drei Wochen ein Höhentrainingslager abgehalten auf dem Jochpass bei Engelberg, und die dort gewonnenen Erkenntnisse bringt sie zu Papier. Abgabe-Termin der Arbeit ist am 21. Oktober. Ein Leben als Mountainbike-Profi kann sich Keller gegenwärtig nicht vorstellen. Sie wolle die berufliche Ausbildung auf keinen Fall vernachlässigen, sagte sie nach der Siegerehrung. Keller gilt als sehr polysportiv. Sie hat auch schon in der Leichtathletik, im Langlauf, im Schwimmen und im Eishockey versucht.

Dass für Swiss Cycling die Perspektiven beim Mountainbike-Nachwuchs nicht nur rosig sind, zeigen die Tatsachen, dass Alessandra Keller die einzige Schweizerin im Juniorinnen-Rennen war und dass bei den Junioren das Podest ausser Reichweite lag. Beim männlichen Nachwuchs belegte Andrin Beeli als bester Schweizer Platz 10.

Pietermaritzburg (SA). WM. Cross Country. Junioren (23,5 km): 1. Lukas Baum (De) 1:20:06. 2. Peter Disera (Ka) 0:42 zurück. 3. Gioele Bertolini (It) 1:02. Ferner die Schweizer: 10. Andrin Beeli 4:48. 12. Simon Vitzthum 5:27. - 69 klassiert.

Juniorinnen (18,8 km): 1. Alessandra Keller (Sz) 1:18:24. 2. Emilie Collomb (It) 0:46. 3. Sarah Bauer (De) 1:01. - 35 klassiert.

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