MUSIKSCHULE: Musikschulen schliessen sich zusammen

Zwölf Musikschulen aus Ob- und Nidwalden tun sich zu einem Verband zusammen. Davon profitieren sowohl Schüler als auch Lehrer.

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Walter Achermann ist Präsident des neuen Verbandes. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Walter Achermann ist Präsident des neuen Verbandes. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Verband Musikschulen Unterwalden, kurz VMU, lautet der Name des neuen Verbandes. Erster Präsident ist der Alpnacher Musikschulleiter Walter Achermann. Er sagt: «Die Gründung des VMU war die logische Folge der Anpassung an die schweizerischen Strukturen.» Denn auf nationaler Ebene gibt es den Verband Musikschulen Schweiz (VMS). Dieser wird im nächsten Jahr zur Dachorganisation der lokalen und regionalen Musikschulen und ihrer kantonalen Zusammenschlüsse und vertritt die gemeinsamen Interessen in der Öffentlichkeit. Aus Ob- und Nidwalden waren bisher einzelne Musikschulen Einzelmitglieder des VMS. Ab jetzt können die Musikschulen in Ob- und Nidwalden gemeinsam auftreten. Was laut Walter Achermann Vorteile mit sich bringt: «So zum Beispiel bei der Weiterbildung von Musiklehrern.» Für Musikschüler habe die Verbandsgründung keine direkten Auswirkungen, so Achermann. «Ausser natürlich in dem Sinne, dass ihre Lehrer bessere Weiterbildungsmöglichkeiten haben und besser organisiert sind.»

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.