NACH FELSSTURZ: Kehrsiten: «Strasse muss sicherer werden»

Nach dem Felssturz fordern die Kehrsiter vom Kanton, die Strasse endlich sicherer zu machen. Die Petition zählt 214 Unterschriften.

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Die auf die Strasse zwischen Stansstad und Kehrsiten gedonnerten Felsbrocken. (Bild Adrian Venetz/Neue NZ)

Die auf die Strasse zwischen Stansstad und Kehrsiten gedonnerten Felsbrocken. (Bild Adrian Venetz/Neue NZ)

«Es grenzt an ein Wunder, dass bis zum heutigen Tag keine Menschen an der Kehrsitenstrasse zu Schaden gekommen sind – auch nicht beim Felssturz vom 12. Dezember des vergangenen Jahres», sagt Wilfried Hoffmann, Präsident des Kurvereins Kehrsiten und Wirt des Seehotels Baumgarten. «Denn kurz vor dem Felssturz haben sich vier Kehrsiter bei der Absturzstelle aufgehalten.»

Nun wollen sich die rund 300 Einwohner vom Ortsteil Kehrsiten beim Kanton unmissverständlich Gehör verschaffen. Ihre Forderung: Die Kehrsitenstrasse muss nun endlich mit geeigneten Massnahmen sicherer werden – und zwar langfristig. Der Kurverein hatte eine entsprechende Petition lanciert und sie am Freitag dem Kanton überreicht. Einer der vielen Steine, die schon auf die Strasse geprallt waren, diente bei der Übergabe der Unterschriftenbogen als symbolträchtiges Präsent. «Ich kenne Automobilisten, die bei den steinschlaggefährdeten Stellen beschleunigen», weiss Wilfried Hoffmann.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.