NACH NOTSIGNAL: Suche am Pilatus wurde eingestellt

Die Suche nach Berggängern, die am Pilatus in Not geraten sind, ist am Sonntag eingestellt worden. Noch immer ist unklar, ob die Lichtsignale überhaupt ernst gemeint waren.

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Der Pilatus. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Pilatus. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Am Pilatus sind am Samstagabend im Gebiet des Klimsenchäppeli mehrfach mit einer Taschenlampe Blinksignale abgegeben worden. Ob es sich dabei um ein Notsignal gehandelt hat, ist offen. Laut Bruno Käslin, Pikettoffizier der Kantonspolizei Nidwalden, ist die SAC Sektion Kriens am Sonntagmorgen mit zwei Berggängern ins Gebiet aufgestiegen. «Man hat eine frische Feuerstelle und Fussspuren gefunden, aber keine Personen», sagt Käslin. Da auch keine Vermisstmeldung eingetroffen sei, sei die Suchaktion im Verlaufe des Sonntags sistiert worden.

Auf Krienseregg bemerkt
Die Blinksignale hat ein Leser unserer Zeitung entdeckt, der mit seiner Familie bei der Krienseregg grilliert hat. «Gegen 20.30 Uhr bemerkte ich die Taschenlampe im Gebiet Klimsenhorn und habe mich gewundert, dass sich zu dieser Zeit noch Personen abseits vom Weg in einem Schneefeld befanden», berichtet Thomas Burri. Er alarmierte die Polizei. Als diese eintraf, seien die Signale nur noch schwach erkennbar gewesen.
Die zuständige Nidwaldner Polizei will zuerst wissen, was genau am Pilatus vorgefallen ist. Sollte es sich um einen Jux handeln, könnten die Kosten für die Suchaktion allenfalls den Verursachern übertragen werden.

cb