Nach tödlichem Drama schlugen Vandalen zu

Ärger am Gerlibach in Wolfenschiessen: Die Blinkanlage, die vor Hochwasser warnt, musste bereits mehrere Male repariert werden.

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Am Gerlibach: Warntafel und Kreuze für die verunglückten Kinder. (Bild: Niklaus Wächter / Neue NZ)

Am Gerlibach: Warntafel und Kreuze für die verunglückten Kinder. (Bild: Niklaus Wächter / Neue NZ)

Nach dem Kinderdrama an der Gerlibach-Furt vor drei Jahren wurde die bis dahin nur mit einem allgemeinen Warnschild bestückte Furt für mehrere zehntausend Franken mit einem ausgeklügelten Warnsystem ausgestattet, das die Wanderer bereits am Beginn des Wanderweges vor Hochwasser warnt. Jedoch haben nun Vandalen bei der Installation am Gerlibach unter anderem die Antenne weggerissen, worauf Regenwasser eindrang. Die Anlage war wegen Reparaturarbeiten wochenlang ausser Betrieb. «Während dieser Zeit mussten die Warnungen manuell durch die Feuerwehr ausgelöst werden», berichtet Feuerwehrkommandant Bünter. Zudem wurde die Situationstafel mit der Darstellung des alternativen Fussweges bei Flutalarm vor wenigen Wochen von einem unbekannten Schützen als Zielscheibe benutzt und beschädigt.

Niklaus Wächter

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