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Polizei sucht Zeugen für Tätlichkeit auf offener Strasse in Hergiswil

Ein Streit zwischen einem Jogger und zwei Insassen eines Autos in Hergiswil ist ausgeartet.
Martin Uebelhart

Der Fall ereignete sich am Sonntagabend. Um etwa 21 Uhr trafen vor dem Coop auf der Bahnhofstrasse in Hergiswil ein Jogger sowie Fahrer und Beifahrer eines dunkelgrauen BMW 3er Coupés zusammen. Wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilt, sei der 28-jährige Lenker zusammen mit seinem 25-jährigen Beifahrer von der Seestrasse herkommend auf der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs gewesen. Zur selben Zeit joggte ein 36-jähriger Mann auf der Bahnhofstrasse in die andere Richtung.

Als sich das Auto und der Jogger in unmittelbarer Nähe befanden, sei es zu einem Zwischenfall gekommen, bei welchem der Jogger auf der Motorhaube des BMWs gelandet sei. Für diesen Zwischenfall ist die Polizei auf allfällige Zeugen des Vorfalls angewiesen und bittet diese, sich unter Telefon 041 618 44 66 zu melden. «Die Aussagen der drei Personen widersprechen sich», sagt Pius Bernasconi, stellvertretender Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei auf Anfrage. Insbesondere gehe es der Polizei darum, herauszufinden, aus welchem Grund der Jogger auf der Motorhaube landete.

Es folgten Tätlichkeiten

Im Anschluss an diesen Vorfall sei ein Streit zwischen den drei Personen ausgebrochen, der zu Beschimpfungen geführt und mit einer handgreiflichen Auseinandersetzung geendet habe, berichtet die Polizei weiter. Der Jogger habe bei diesem Vorfall diverse Verletzungen erlitten und sei zur medizinischen Behandlung in ein Spital transportiert worden.

Nachdem sich der Jogger bei der Polizei gemeldet hatte, sei die Polizei zunächst von einem Unfall ausgegangen, so Bernasconi. Aufgrund der unterschiedlichen Aussagen der Beteiligten werde nun aber in alle Richtungen ermittelt. Zudem hätten beide Parteien gegenseitig einen Strafantrag in Sachen Widerhandlungen gegen das Strafgesetz unter anderem wegen Tätlichkeit und Beschimpfung gestellt.

«Aggressivität im Strassenverkehr ist im Zunehmen begriffen», hält Bernasconi weiter fest. «Es ist schon nicht so, dass solche Fälle gleich wöchentlich auftreten, aber es werden mehr.» Ein Automobilist fühle sich vom anderen bedrängt oder man rege sich über Schleicher auf. «Vielleicht lässt man sich auch provozieren, wenn einem jemand den Finger zeigt, sagt Bernasconi. «Man fährt dem anderen nach und will ihn zur Rede stellen.» Das könne dann auch in Streit oder gar Tätlichkeiten ausarten.

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