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NACHGEFRAGT: Wie stabil ist die Steuersenkung in Wolfenschiessen?

Am Freitag hat in Wolfenschiessen die Gemeindeversammlung die Steuern massiv gesenkt. Gemeindepräsident Wendelin Odermatt erklärt weshalb.
Kurt Liembd
Der Wolfenscchiessener Gemeindepräsident Wendel Odermatt. (Bild: Martin Uebelhart)

Der Wolfenscchiessener Gemeindepräsident Wendel Odermatt. (Bild: Martin Uebelhart)

Wendelin Odermatt, warum kann es sich Ihre Gemeinde leisten, die Steuern zu senken?

Das Budget der laufenden Rechnung 2018 weist relativ hohe Ertragsüberschüsse auf. Allein bei der Schulgemeinde sind es über 600000 Franken. Der Staat, beziehungsweise eine Gemeinde, soll jedoch nur so viel Geld an Steuern einnehmen, wie sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben braucht.

Wie stabil ist diese Steuersenkung?

Wir sind überzeugt, dass wir auch in den nächsten Jahren die Steuern nicht wieder erhöhen müssen. Das zeigt auch unsere langfristige Finanzplanung.

Was erhoffen Sie sich von dieser Steuersenkung?

Wolfenschiessen soll in steuerlicher Hinsicht wieder attraktiver werden – sowohl für Firmen wie für Privatpersonen. Damit sind wir auch im Vergleich mit andern Gemeinden «wieder bei den Leuten». Neuzuzüger sind herzlich willkommen.

Etwas provokativ gefragt: Weshalb senken Sie die Steuern, wenn Wolfenschiessen andererseits zurzeit einer der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung hat und am meisten Finanzausgleich bezieht?

Die Pro-Kopf-Verschuldung hat nichts damit zu tun. Schulden dürfen nicht mit Gewinnen aus der laufenden Rechnung abgebaut werden, sondern müssen mit gesetzlich vorgeschriebenen Abschreibungen mittels ausgeglichener Rechnung getilgt werden.

Stehen in Wolfenschiessen in den nächsten Jahren grössere Investitionen an?

In den nächsten Jahren stehen die Totalsanierung der Altzellerstrasse und der Hochwasserschutz Buoholzbach an.

Interview: Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung

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