Nachhaltigkeit geht anders

Redaktor Martin Uebelhart denkt in seinem «Blitzlicht» über den Black Friday nach.

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In Europa importieren wir offenbar gerne Bräuche aus den USA. Etwa Halloween oder auch die rot gewandete Version des Weihnachtsmanns mit der lustigen Zipfelmütze. In den vergangenen Jahren hat sich hierzulande auch der «Brauch» des Black Fridays etabliert.

Martin Uebelhart.

Martin Uebelhart.

Am Tag nach dem amerikanischen Thanksgiving-Fest locken die Detailhändler mit saftigen Rabatten. Vor allem die Onlineportale der Händler überbieten sich gegenseitig mit Sonderangeboten. Und wir Konsumentinnen und Konsumenten greifen grosszügig zu, wenn man den Statistiken glauben darf. Gestern war es wieder einmal so weit. Und auch über das ganze Wochenende blinken die Werbeanzeigen weiter aus dem Internet.

Es lohnt sich, hier auch einmal einen Schritt zurückzustehen, und sich zu fragen, ob es nun wirklich schon wieder die neuste Unterhaltungselektronik, die modernste Einrichtung oder der neuste Schrei in Sachen Mode sein muss. Denn seien wir ehrlich, die Dinge, die wir so zu Hause herumstehen und -liegen haben, erfüllen ihren Zweck meist noch tadellos. Nicht zuletzt lohnt sich auch ein Blick in Richtung Umwelt: Die nachhaltigsten Produkte sind immer noch jene, die gar nicht erst hergestellt werden.

Zu hoffen ist, dass all die nun ausrangierten Fernseher, Toaster, Kleidungsstücke, Handys, Mikrowellenapparate, Schuhe, Computer, Möbel oder Bluetooth-Lautsprecher wenigstens artgerecht entsorgt werden.

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