Nanny schliesst Lücke

Sie geht zu den Kindern nach Hause und sorgt sich um ihr Wohl: Die Nanny in Ob- und Nidwalden ist gefragt.

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Nanny Claudia Spieser aus Kerns mit zwei Schützlingen. (Bild: PD)

Nanny Claudia Spieser aus Kerns mit zwei Schützlingen. (Bild: PD)

Seit zwei Jahren bietet das Chinderhuis Nidwalden neben der Tageskrippe und der Tagesmutter auch eine Nanny an. Das Nanny-Angebot richtet sich an Familien, welche aus unterschiedlichen Gründen eine ergänzende Betreuung für ihre Kinder wünschen oder benötigen. Fünf Nannys sind mittlerweile vom Chinderhuis angestellt und auch für Obwalden zuständig.

Eine davon ist Claudia Spieser aus Kerns. «Ich bin Miterzieherin in Absprache mit den Eltern. Ich bin nicht das Grosi oder die grosse Schwester – die Eltern sehen mich eher als gute Seele, und für die Kinder bin ich einfach die Nanny», beschreibt sie ihre Rolle. Zwei Jahre nach Einführung des Angebotes zieht Yvonne Lingg, Tagesfamilien-Koordinatorin vom Chinderhuis Nidwalden, eine positive Bilanz. «Die Nanny schliesst eine Lücke in unserem Angebot», erklärt sie. «Es gibt immer wieder Situationen, in denen die Eltern auf eine Nanny angewiesen sind.

In vielen Fällen wird das Angebot genutzt, wenn beide Elternteile arbeiten und mehrere Kinder zu betreuen sind.» Zu den typischen Aufgaben gehören Tätigkeiten, die der Tagesablauf mit den Kindern mit sich bringt: den Vormittag auf dem Spielplatz verbringen, Mittagessen zubereiten, bei Hausaufgaben helfen.

red

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