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Nationalrat Peter Keller: «Es ist immer noch eine Wahl»

An einem gemütlichen Buirä-Apéro traf sich der Nationalrat mit SVP-Freunden zum persönlichen Austausch.
Richard Greuter
Peter Keller (links) im Gespräch mit Brunch-Gästen. (Bilder: Richard Greuter, Stans, 5. Oktober 2019)

Peter Keller (links) im Gespräch mit Brunch-Gästen. (Bilder: Richard Greuter, Stans, 5. Oktober 2019)

Nidwalden Auf seiner Wahlkampf-Tour besucht Nationalrat Peter Keller derzeit einige Nidwaldner Gemeinden. Am Samstag traf er sich mit rund 80 SVP-Anhängern und anderen Interessierten auf dem Hof der Familie Waser-Niederberger in Stans zum Nidwaldner Buirä-Apéro. Dabei gab sich die SVP familiär. SVP-Präsident Christoph Keller sorgte persönlich dafür, dass jeder Besucher einen geeigneten Parkplatz erhielt.

Die Bauernfamilie Peter und Monika Waser führte mit ihren drei Buben und einigen Mithelfern die Festwirtschaft und bot kulinarische Hofprodukte an. Im Hintergrund spielte Ursula Rohrer vom Flüeli-Ranft mit drei Musikschülern volkstümliche Klänge. Die schönen Tischdekorationen verliehen dem Ganzen ein schönes Ambiente und luden ein zum Verweilen und Geniessen.

«Die Leute sind unsere Konsumenten.»

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Nationalrat auf Augenhöhe auszutauschen. «Ich wollte hören, was Peter erzählt», meinte Heidi Bürgi zu diesem Buirä-Apéro, und ihr Partner Hans Niederberger ergänzt: «Ich finde gut, was er macht.» Auch der 79-jährige Paul Waser, Vater von Landwirt Peter Waser, der während der Wintermonate die Obstbäume auf dem Hof zurecht stutzt, genoss den gemütlichen Morgen. «Mir gefällt, dass wir mit den Leuten reden können. Sie sind unsere Konsumenten.» Ein FDP-Anhänger der nicht genannt sein möchte, meinte mit Blick auf die teure Wohnsituation in Nidwalden: «Nationalrat Keller sieht die Problematik der angespannten Budgets der Nidwaldner Familien.» Angesprochen auf seine Wahlchancen, zeigten sich die Besucher zuversichtlich. «Er ist so bekannt, er wird wohl gewählt», sagte der ehemalige SVP-Landrat Ueli Schweizer. Schweizer lobte Kellers unabhängige Haltung: «Er schaut zu Nidwalden, zur Schweiz und hat keine Lobby-Funktion.»

Auch Peter Kellers Bruder Christoph (rechts), Kantonalpräsident der SVP, war mit dabei.

Auch Peter Kellers Bruder Christoph (rechts), Kantonalpräsident der SVP, war mit dabei.

Zum Schluss äusserte sich Peter Keller über die vergangene Session und zur aktuellen Politik. Sein Grusswort richtete er nicht nur an die Besucher, sondern begrüsste auch das Huhn Mathilda, welches gemütlich über den Hof gackerte. Er streifte neben bekannten SVP-Themen wie EU- und Einwanderungspolitik das neue CO2-Gesetz und die Folgen der höheren Abgaben, die vor allem den Mittelstand und die Familien treffen würden. Angesprochen auf seine Wahlchancen gab sich Keller zurückhaltend: «Ich bin vorsichtig. Es ist immer noch eine Wahl.» Herausforderer ist Alois Bissig.

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