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NATURGEFAHREN: Wald soll Stans weiterhin vor Naturgefahren schützen

Der Wald am Stanserhorn, Bürgen- und Rotzberg schützt Siedlungen vor Lawinen, Rutschungen und Steinschlag. Die Nidwaldner Regierung hat ein Projekt genehmigt, mit dem Massnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Schutzwirkung des Waldes realisiert werden sollen.
Der Wald am Stanserhorn schützt Siedlungen vor Lawinen, Rutschungen und Steinschlag. (Archivbild NZ)

Der Wald am Stanserhorn schützt Siedlungen vor Lawinen, Rutschungen und Steinschlag. (Archivbild NZ)

Wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte, kosten die im Rahmen des Schutzwaldprojektes Stans 2016 bis 2025 geplanten Massnahmen 812'000 Franken. Bund und Kanton übernehmen 76 Prozent der Kosten. Die 36 Waldeigentümer müssen den Rest aus dem Holzerlös finanzieren. Projektträgerin ist die Genossenkorporation Stans.

Beim Projekt geht es um die Waldungen am Nord- und Osthang des Stanserhorns, die neben Stans auch Liegenschaften von Oberdorf schützen, der Wald am Bürgenberg, der auch die Pilatus Flugzeugwerke schützt, sowie der Wald am Rotzberg. Insgesamt erfüllen in Nidwalden 60 Prozent des Waldes eine Schutzfunktion gegen Naturgefahren.

Ein gesunder Wald könne Lawinenanrisse verhindern, Bäume bremsen und stoppen Steinschlag, teilte die Staatskanzlei mit. Der Wald reguliere auch den Wasserhaushalt des Bodens und stabilisiere Bachufer. Der Schutzwald sei günstiger als technische Massnahmen.

Der Schutzwald am Stanserhorn war 1999 durch den Sturm Lothar stark beschädigt worden. In den letzten Jahren habe sich die Situation wieder verbessert, teilte die Staatskanzlei mit. Zur Erhaltung und Verbesserung der Schutzwirkung des Waldes seien aber weiterhin Massnahme nötig. (sda)

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