NATURPARK URSCHWEIZ: Naturpark: Neue Projekte – alte Bedenken

Eine Studierendengruppe der Internationalen Schule für Touristik, Zürich, präsentierte Projektgefässe des Naturparks Urschweiz. Der Beifall hielt sich in Grenzen.

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Naturparkprojekte sollen dem Naturschutz entgegen kommen. Das gefällt nicht allen. (Bild Karl Kempf/Neue UZ)

Naturparkprojekte sollen dem Naturschutz entgegen kommen. Das gefällt nicht allen. (Bild Karl Kempf/Neue UZ)

Schon Ende November soll das Gesuch für die Errichtung des Naturparks Urschweiz beim Bund eingereicht werden. Zu diesem Gesuch gehört, dass einige Projektideen genauer ausgeführt werden. Der Projektausschuss beauftragte damit Studierende der Internationalen Schule für Touristik in Zürich.

Zur Präsentation am Samstag auf der Klewenalp kamen gut 50 Personen, meist Vertreter von beteiligten Gemeinden, Verbänden und Organisationen. Die präsentierten Vorschläge kosten wenig und bauen auf Bekanntem oder schon Bewährtem auf.

Die Begeisterung übertrug sich kaum auf das Publikum. Die Stimmung in den Gemeinden ist gedämpft. Die Bedenken sind alt, da helfen auch die neuen Vermarktungsformen nicht. «Wir sollten die Wirtschaftlichkeit über den Naturschutz stellen, um die Bauern zurück ins Boot zu holen», sagte der Emmetter Gemeinderat Toni Mathis.

David Coulin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.