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Neue Gesichter am Nidwaldner Kantonsgericht

Am Nidwaldner Kantonsgericht wurden zwei neue Frauen feierlich vereidigt.
Kurt Liembd
Gerichtsschreiberin Véronique Pfleger (links) und Kantonsrichterin Monica Hübscher-Bucher. (Bild: Kurt Liembd, Stans: 6. Juli 2019)

Gerichtsschreiberin Véronique Pfleger (links) und Kantonsrichterin Monica Hübscher-Bucher. (Bild: Kurt Liembd, Stans: 6. Juli 2019)

Nach der Vereidigung vor zwei Wochen von drei neuen Amtsträgerinnen am Obergericht zog das Kantonsgericht nun nach. Vereidigt mit Handgelüble wurden Kantonsrichterin Monica Hübscher-
Bucher (54) und Gerichtsschreiberin Véronique Pfleger (28). Marcus Schenker, geschäftsführender Kantonsgerichtspräsident, beleuchtete in seiner Ansprache die Aufgaben und Pflichten von Kantonsrichtern und Gerichtsschreibern. Dabei verwies er auf das Gemälde im Bannersaal mit der «Justitia» (Göttin der Gerechtigkeit) und auf König Salomo im alten Israel im 10. Jahrhundert vor Christus. Dies deshalb, weil die Urteile von König Salomo der Legende nach sinngemäss bis heute gelten. Als «salomonisches Urteil» wird bis heute ein Urteil bezeichnet, das als besonders weise gilt, weil es Wahrheit mit Weisheit verbindet und allenfalls durch eine List zu Stande kam.

Kantonsrichterin wollte 
früher zur Polizei

Die neue Kantonsrichterin Monica Hübscher-Bucher ist in Hergiswil aufgewachsen, lebt aber seit längerer Zeit in Ennetbürgen. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und arbeitet als Marketing- und Kommunikationsfachfrau. Zudem ist sie Vorstandsmitglied der SVP Nidwalden. «Ich wollte in jungen Jahren immer zur Kriminalpolizei», verriet sie gegenüber dieser Zeitung. Doch der ganze Umweg über Polizei und Polizistin erschien ihr dann doch etwas umständlich. «Nun habe ich als Kantonsrichterin dennoch eine sinnerfüllende Aufgabe im Dienste der Justitia gefunden», so Monica Hübscher nach ihrer Vereidigung. Véronique Pfleger, die neue Kantonsgerichtsschreiberin, ist Rechtsanwältin und wohnt in Luzern.

Es gehört schon zur Tradition, dass Vereidigungen in Nidwalden von musikalischen Klängen begleitet werden. Die beiden Musiker Joseph Bachmann (Akkordeon) und Verena Kesseli (Flöte) spielten auf höchstem Niveau auserlesene Volksmusik aus Spanien, Ungarn und Irland, darunter auch einen traditionellen irischen Reel. «Bei dieser Musik wird’s einem ganz warm ums Herz», verriet die neue Kantonsrichterin Monica Hübscher. Das ist mehr als verständlich, denn sie war in jüngeren Jahren selbst eine begeisterte Saxofonistin.

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