Neue Stiftung will Polizisten helfen

In Hergiswil ist die neue «Schweizerische Polizeistiftung» gegründet worden. Die Stiftung will Polizisten, die in einem Einsatz physisch oder psychisch einen Nachteil erlitten haben, helfen. Das Vermögen der Stiftung beläuft sich auf elf Millionen Franken.

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Jörg Wobmann, Leiter der Kriminalpolizei Nidwalden. (Bild: PD)

Jörg Wobmann, Leiter der Kriminalpolizei Nidwalden. (Bild: PD)

Jörg Wobmann, Leiter der Kriminalpolizei Nidwalden. (Bild: PD)

Jörg Wobmann, Leiter der Kriminalpolizei Nidwalden. (Bild: PD)

Gestiftet wurde die neue Einrichtung testamentarisch vom deutschen Ehepaar Anke und Peter Boga-Wendland. Das Ehepaar war gemäss einer Mitteilung der Nidwaldner Kantonspolizei vom Mittwoch im Immobilienhandel reich geworden. Ab 1986 lebte es in Nidwalden. Peter Boga starb 2004, Anke Boga 2010.

Das Ehepaar hatte bereits 1982 in Bremen eine Polizeistiftung errichtet. 1990 schuf es die «Polizeistiftung Nidwalden». Dieser Stiftung vermachte nun das Ehepaar testamentarisch eine grosse Summe mit der Auflage, dass die Aktivitäten auf die ganze Schweiz ausgeweitet würden.

Die «Schweizerische Polizeistiftung» bezweckt, Polizisten zu helfen, wenn sie in Ausübung der Dienstpflicht einen physischen oder psychischen Nachteil erlitten haben. Hilfe erhalten können auch Angehörige von Polizisten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Sitz der Stiftung ist Stans, Stiftungspräsident der jeweilige Kommandant der Kantonspolizei Nidwalden. Im Stiftungsrat sind alle Polizeikonkordate, der Verband schweizerischer Polizeibeamter sowie der Testamensvollstrecker vertreten.

sda