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Neuer Chefarzt der Orthopädie am Kantonsspital Nidwalden hat übernommen

Alex Schallberger leitet neu die Klinik Orthopädie/Traumatologie am Kantonsspital Nidwalden. Er folgt auf Andreas Remiger, der fast 18 Jahre lang Chefarzt in Stans war.
Alex Schallberger (rechts) übernimmt von Andreas Remiger den Chefarztposten an der Klinik für Orthopädie/Traumatologie im Nidwaldner Kantonsspital. (Bild: Martin Uebelhart (Stans, 11. Januar 2019))

Alex Schallberger (rechts) übernimmt von Andreas Remiger den Chefarztposten an der Klinik für Orthopädie/Traumatologie im Nidwaldner Kantonsspital. (Bild: Martin Uebelhart (Stans, 11. Januar 2019))

Zum Jahresbeginn hat Andreas Remiger die Leitung der Klinik für Orthopädie/Traumatologie im Kantonsspital Nidwalden (KSNW) an Alex Schallberger übergeben, wie das Spital in einer Medienmitteilung schreibt. «Ich bin sehr herzlich aufgenommen worden», sagt der neue Chefarzt im Gespräch mit unserer Zeitung. «Zum Start habe ich einen ausführlichen Einführungs-Stundenplan erhalten», sagt er. Bereits habe er eine ganze Reihe von Gesprächen führen können. «Ich bin nicht einer der kommt, jeden Stein umdreht und das Rad neu erfinden will», hält er fest. Er wolle nach drei, sechs und zwölf Monaten Bilanz ziehen und dann allenfalls zusammen mit dem Team Verbesserungsvorschläge erarbeiten. «Die Klinik läuft gut, da muss man es nicht ‹verschlimmbessern›», ist er überzeugt.

Der gebürtige Nidwaldner Alex Schallberger war zuletzt während acht Jahren am Spital Interlaken tätig, vier Jahre davon als stellvertretender Chefarzt. Einige Patienten seien ihm aus dem Berner Oberland nach Stans gefolgt: «In erster Linie solche, die ich vergangenen Herbst operiert habe und die nun zur Nachkontrolle zu mir kommen. Doch es gibt auch schon Neuanmeldungen aus dem Kanton Bern. Das freut mich natürlich.»

Das Spital in Stans ist Alex Schallberger nicht unbekannt, so die Mitteilung weiter, denn er hat bereits in seiner Assistenzzeit während zwei Jahren als Assistenzarzt am KSNW gearbeitet, zuerst auf der chirurgischen, dann auf der orthopädischen Klinik. In seiner weiteren orthopädisch/traumatologischen Ausbildung richtete er den Fokus auf die Schulter- und Ellbogenchirurgie und gilt als ausgewiesener Schulter- und Ellbogenspezialist, der aber ebenfalls das gesamte Spektrum der Orthopädie und Traumatologie abdeckt.

Andreas Remiger hat die Klinik Orthopädie/Traumatologie als Chefarzt während 18 Jahren geprägt und ausgebaut, wie das KSNW weiter festhält. Neun Jahre davon war er Chefarzt Orthopädie über zwei Spitäler (KSNW und Kantonsspital Obwalden) und 13 Jahre Gesamtleiter der Kliniken Chirurgie und Orthopädie am KSNW. Mit dazu beigetragen hat er, dass sich das Stanser Spital einen guten Ruf für die Ausbildung erworben hat. «Wir haben einen sehr guten Austausch mit anderen Kliniken und es ist nie ein Problem, Assistenz- oder Oberärzte zu finden», hält er fest.

Andreas Remiger hat jetzt eigene Praxis im Spital

Remiger erfüllt sich mit dem Bezug seiner eigenen modernen Belegarztpraxis im Spital einen langjährigen Wunsch: «Nach 18 Jahren als etablierter Chefarzt kann ich mich nun rein der ärztlichen Tätigkeit widmen und dabei weiterhin auf die sehr gute Infrastruktur im Spital zurückgreifen.» Mit dem Start ist er zufrieden: «Es ist vom ersten Tag an losgegangen. Bis jetzt bin ich noch nicht zum Skifahren gekommen.»

Spitaldirektor Urs Baumberger ist glücklich mit der Lösung, wie sie sich nun präsentiert. Er sprich von einer positiven Konkurrenzsituation. «Wir konnten Andreas Remiger mit seinem Renommee hier behalten und erhalten mit Alex Schallberger einen neuen Chefarzt», sagt er. Für das Spital sei das eine Win-Win-Situation. Natürlich bestehe eine gewisse Konkurrenzsituation, meint Andreas Remiger. Auf der anderen Seite sei es eine Wahlmöglichkeit für die Patienten. Alex Schallberger sieht diese Wahlmöglichkeit als Chance, dass noch weniger Patienten in ausserkantonale Spitäler abwandern.

Sowohl in der Praxis von Andreas Remiger wie auch in der Spitalklinik erhalten Patientinnen und Patienten weiterhin die Garantiescheine bei der Erstimplantation einer Hüft- oder Knieprothese. Nach dem Sommer will das Spital eine erste Auswertung zu dem 2011 eingeführten System präsentieren.

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