Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Nidwalden braucht ein neues Polizeiboot

Fast 20 Jahre sorgte die Seepolizei mit der «Rigi» für die Sicherheit auf dem Wasser. Nun muss das Polizeiboot ersetzt werden. Die Anforderungen sind hoch.
Matthias Piazza
Das Polizeiboot Rigi unterwegs auf dem Vierwaldstättersee. (Bild: Corinne Glanzmann (Beckenried, 20. Juli 2016))

Das Polizeiboot Rigi unterwegs auf dem Vierwaldstättersee. (Bild: Corinne Glanzmann (Beckenried, 20. Juli 2016))

Die Nidwaldner Kantonspolizei schaut nicht nur zu Lande, sondern auch auf dem Nidwaldner Gebiet des Vierwaldstättersees zum Rechten. Mit ihrem Polizeiboot «Rigi» fährt eine Zweierpatrouille regelmässig von Beckenried aus auf den See hinaus – vor allem bei schönem Wetter, wenn viel Betrieb herrscht. Rund 40 Mal pro Jahr rückt sie für einen Notfall aus.

Oft sind es harmlose Fälle, so etwa, wenn die Polizei einem Bootsfahrer helfen muss, der mit seinem Schiff eine Panne hat oder sich im dichten Nebel verirrt. Manchmal müssen aber auch Leichen gesucht werden. Ein etwas einfacher ausgestattetes Polizeiboot ist in Stansstad stationiert. Bei Bedarf kann die Polizei auch auf ihr Schlauchboot zurückgreifen.

Vor rund 20 Jahren hat die Nidwaldner Kantonspolizei die «Rigi» mit Baujahr 1989 von der damaligen Luzerner Stadtpolizei erworben. Sie tat seither zuverlässig ihren Dienst. Doch nun neigt sich ihr Einsatz dem Ende zu. «Das Boot hat das Ende seiner Lebenszeit erreicht, der Motor, die Radaranlage und die sonstige Technik sind veraltet. Eine Revision lohnt sich nicht mehr. Eine Neuanschaffung hat sich darum aufgedrängt», sagt Dario Habermacher, der als zweiter stellvertretender Chef der Verkehrs- und Sicherheitspolizei der zehnköpfigen Seepolizei vorsteht.

Das Boot muss vieles können

Rund 500'000 Franken hat dafür der Nidwaldner Landrat bewilligt. Die Anforderungen an das Boot sind hoch. «Wir brauchen ein vielseitiges Einsatzboot. Es muss verschiedene Einsatzarten bewältigen», meint Habermacher. «Die Feuerwehr etwa hat auf der Strasse mehrere Fahrzeuge für ihre unterschiedlichen Einsätze zur Verfügung. Wir müssen mit unserem Boot patrouillieren, Seerettungen durchführen oder auch mal zu einem Brandeinsatz ausrücken – und dies auch bei Sturm», erzählt er. Entsprechend robust und manövrierfähig müsse das Boot sein – und wie sein Vorgänger mit Radar ausgerüstet.

Eine entsprechende Ausschreibung ist nun im Gange, wie man dem Amtsblatt entnehmen kann. Bis im nächsten Jahr soll das neue Polizeiboot mit dem Kontrollschild «NW 1» seinen Dienst aufnehmen. «Wir freuen uns sehr, wieder mit modernen Einsatzmitteln zu arbeiten», so Habermacher. Und wie wird das neue Boot heissen? «Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht lancieren wir für die Namensfindung einen Wettbewerb.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.