Neues Schulhaus soll Raumnot lindern

Jahr für Jahr gibt es mehr Schüler; und der Schulraum in Beckenried wird knapp. Abhilfe soll ein neues Schulhaus schaffen. Kostenpunkt: rund 10 Millionen Franken.

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Schulrat Adrian Murer und Elsbeth Amstad, Mitglied der Schulleitung, am Standort des geplanten Schulhauses. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

Schulrat Adrian Murer und Elsbeth Amstad, Mitglied der Schulleitung, am Standort des geplanten Schulhauses. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

Die Schulgemeinde Beckenried plant ein neues Schulhaus. Dort sollen vier Kindergarten- und vier Unterstufenabteilungen einquartiert werden, sowie drei schallisolierte Musikschulzimmer und ein multifunktionaler Raum. «Mit dem Neubau können wir teure Provisorien und Sanierungen vermeiden», sagt Schulrat Adrian Murer, der mit Elsbeth Amstad und weiteren Vertretern im Projektteam ist. Favorisiert wird der Standort Allmend beim Kindergarten und der alten Turnhalle.

Zusammenarbeit optimieren

Mit dem neuen Schulhaus würde die Unterstufe aus dem Primarschulhaus ausziehen und mit dem Kindergarten im Neubau einquartiert. Alle Dritt- bis Sechstklässler würden im alten Primarschulhaus unterrichtet werden. Dies kann laut Elsbeth Amstad die Zusammenarbeit unter den Lehrpersonen und Klassen optimieren. Zudem sei es so möglich, neuen Unterrichtsformen Rechnung zu tragen.

10 Millionen Franken geschätzt

Die Schulgemeinde schätzt die Kosten auf rund 10 Millionen Franken. An der kommenden Frühlingsgemeindeversammlung wird über den Planungskredit von 590 000 Franken befunden. Wird er angenommen, soll diesen Herbst ein Architekturwettbewerb durchgeführt werden. Sagen die Beckenrieder im Mai 2012 Ja an der Urne, fahren 2013 die Baumaschinen auf. Bezugstermin wäre 2014.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.