Neugestaltung des Museums wirft Fragen auf

Ein Infoabend zu den Plänen des Nidwaldner Museums bot Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Das Interesse war beachtlich.

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Nathalie Unternährer, Kuratorin des Museums Nidwalden. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Nathalie Unternährer, Kuratorin des Museums Nidwalden. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Die Neukonzeption des Nidwaldner Museums stösst auf grosses Interesse. Die Informationsveranstaltung zu diesem Thema in der Aula im BWZ Stans war bis auf den letzten Platz besetzt.

Weniger Ausstellungsfläche
In der Podiumsdiskussion unter der Leitung von Christian Hug stellten die Verantwortlichen sowie die Betroffenen der Neukonzeption ihre Standpunkte dar und beantworteten die Fragen aus dem Publikum. Anwesend waren Beatrice Jann, Regierungsrätin, Nathalie Unternährer, Museumsleiterin, Marita Haller, Vizepräsidentin Historischer Verein Nidwalden, Jürg Balsiger, Direktor Stanserhorn-Bahn und Präsident Tourismus Stans, und Peter Steiner, Mitglied der Höfli-Stiftung und Gemeinderat Stans.

Zu reden gaben vor allem die Aufgabe des Hauses Höfli und die Finanzen. Kritisch hinterfragt wurden auch der Pavillon-Neubau sowie die Gleichgewichtung von Alt und Neu im Museumsplan. Laut Beatrice Jann wird das Budget zuhanden des Nidwaldner Museums (zirka 1 Million Franken) nicht gekürzt, aber es soll ein Mehrwert geschaffen werden. Die Ausstellungsfläche soll verkleinert werden durch den Wegfall des Höflis reduziert sie sich um etwa 300 Quadratmeter. Dadurch stehen mehr finanzielle Mittel für andere Projekte zur Verfügung. Auch der Mietzins an die Höfli-Stiftung fällt weg. Für zeitgenössische Kunst ist laut Jann der Pavillon unbedingt notwendig. Zudem würden dadurch wieder 150 Quadratmeter Ausstellungsfläche hinzukommen. Nathalie Unternährer betonte: «Es ist ausserordentlich mühsam und aufwändig, in den alten Gemäuern Ausstellungen zu bewerkstelligen.»

Anita Lussi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.