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NID-/OBWALDEN: 2017 war für Biomilch ein Rekordjahr

Die Biobauern profitieren von einem stabilen Milchmarkt. Vizepräsident Kurt Sigrist aus Stalden in Obwalden warnt aber vor Übermut.
Biomilch war im Jahr 2017 beliebt. (Symbolbild) (Bild: Roland Weihrauch/Keystone Archiv (15. Januar 2001))

Biomilch war im Jahr 2017 beliebt. (Symbolbild) (Bild: Roland Weihrauch/Keystone Archiv (15. Januar 2001))

In Obwalden produzieren 113 und in Nidwalden 37 Bauernbetriebe ihre Milch nach biologischen Richtlinien. Diese insgesamt 150 Bauern produzieren jährlich mehr als 15 Millionen Kilogramm Biomilch. Zusammen mit weiteren Biobauern aus einigen Kantonen sind sie im Biomilchring Zentralschweiz vereint.

Am Montag trafen sich die Ob- und Nidwaldner Biobauern in Sarnen zusammen mit ihren Zentralschweizer Kollegen zur jährlichen Generalversammlung. Wie Präsident Dominik Estermann in seinem Jahresbericht bekannt gab, war 2017 für die Biomilchproduktion ein Rekordjahr. Schweizweit wurde 2,2 Prozent und innerhalb des Biomilchrings Zentralschweiz 5,6 Prozent mehr Biomilch produziert. In Nid- und Obwalden sind es 37 127 Tonnen. Vizepräsident Kurt Sigrist warnt vor Übermut: «Wir dürfen nicht die gleichen Fehler begehen, wie sie bei der konventionellen Milch gemacht werden», sagte Sigrist, der in Stalden in Obwalden ein Biobetrieb bewirtschaftet. Dabei verwies er auf die Absicht der Bio-Suisse, nur noch Bio-zertifiziertes Schweizer Futter zuzulassen. In den nächsten Jahren werden einige Ackerbaubetriebe mit wenig Tieren auf Bio umstellen. «Wenn die ihr Knospenfutter nicht absetzen können, besteht die Gefahr, dass sie auf Milchproduktion umstellen», meinte Sigrist.

Beim Traktandum Wahlen wurden Präsident Dominik Estermann, Vizepräsident Kurt Sigrist und zwei weitere Vorstandsmitglieder bestätigt. (RG)

«Wir dürfen nicht die gleichen Fehler begehen, wie sie bei der konventionellen Milch gemacht werden.» Kurt Sigrist, Vizepräsident. (Bild: Richard Greuter (Neue NZ) (Neue Obwaldner Zeitung))

«Wir dürfen nicht die gleichen Fehler begehen, wie sie bei der konventionellen Milch gemacht werden.» Kurt Sigrist, Vizepräsident. (Bild: Richard Greuter (Neue NZ) (Neue Obwaldner Zeitung))

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