NID-/OBWALDEN: Älteren Behinderten ein Zuhause geben

Die Menschen werden immer älter. Das stellt auch die Stiftungen Weidli in Stans und Rütimattli in Sachseln vor neue Herausforderungen.

Red
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Eine Ateliergruppe in der Stanser Tagesstätte Weidli. (Bild Corinne Glanzmann)

Eine Ateliergruppe in der Stanser Tagesstätte Weidli. (Bild Corinne Glanzmann)

Das Stichwort Älter werden ist auch bei der Stiftung Weidli in Stans ein Thema, wie ein Blick auf die Statistik zeigt. Waren 2010 noch 6 Prozent der Klienten 60 Jahre oder älter, betrug der Anteil dieses Alterssegments 2013 bereits 18 Prozent. «Einige Bewohner wohnen schon hier, seit es das Wohnhaus Weidli gibt und haben mittlerweile ein gewisses Alter erreicht», schildert Markus Knupp, Geschäftsführer der Stiftung Weidli die Situation.

Zudem würden sich auch Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung einer immer grösseren Lebenserwartung erfreuen. Und drittens spüre man schlicht die allgemeine demografische Entwicklung, wonach aufgrund der höheren Lebenserwartung der Anteil der älteren Menschen zunehme. Das bestätigt auch Gerda Lustenberger, Geschäftsleiterin der Stiftung Rütimattli in Sachseln. Der Grund dafür liege in der besseren Versorgung und Betreuung von Menschen mit einer geistigen und/oder körperlichen Beeinträchtigung.