NID-/OBWALDEN: Das Fasnachtsvirus greift um sich

Das Fasnachtsbarometer schlägt weiter nach oben aus. Diesmal waren Dallenwil und Giswil an der Reihe.

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Die Gugge Schärbähufä aus Hergiswil spielte ebenfalls in Dallenwil. (Bild André A. Niederberger/Neue NZ)

Die Gugge Schärbähufä aus Hergiswil spielte ebenfalls in Dallenwil. (Bild André A. Niederberger/Neue NZ)

Das Fasnachtsfieber scheint in Nid- und Obwalden endgültig ausgebrochen zu sein. In Scharen strömten die Narrenliebhaber am vergangenen Wochenende nach Dallenwil und Giswil. In Dallenwil trotzten am Nachmittag bereits zahlreiche kleine Fasnächtler mit ihren Eltern der Kälte, um gemeinsam mit der Guugge Ribi-Häxä deren 25-Jahr-Jubiläum zu feiern. Am Abend ging es mit der Geburtstagsparty und dem Auftritt von über einem Dutzend Guuggen nahtlos weiter. Die schränzten, was das Zeug hielt, und liessen den Puls der vielen Besucher höher schlagen. Die Stimmung sei «gigantisch» gewesen, bestätigte gestern das OK der Jubiläumsparty. Gegen 2500 Fasnächtler wollten es sich nicht nehmen lassen, mit den Ribi-Häxä in die fünfte und schönste Jahreszeit einzutauchen. Die Erwartungen seien übertroffen worden, so das OK.

Party auch in Giswil
Derweil griff das Fasnachtsvirus auch im Nachbarkanton Obwalden um sich. An der Schüttlerparty der Guugge Chieferschüttler in Giswil sorgten die kakofonischen Klänge von neun Guuggen für ausgelassene Stimmung unter der Gästeschar. Laut Schätzungen des OK lockte die Party alles in allem etwa 1500 Fasnächtler auf den Forstplatz, wo das Fest bis spät in die Nacht über die Bühne ging. Mit dem Publikumsaufmarsch sei man zufrieden gewesen. Zudem sei es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen, lautete eine erste Bilanz des OK. 

Oliver Mattmann