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NID-/OBWALDEN: Knapp 900 Jugendliche schliessen die Schule ab

In Nid- und Obwalden haben diesen Sommer je 426 Jugendliche die obligatorische Schulzeit beendet. 99 Prozent haben eine Anschlusslösung. Die meisten beginnen eine Lehre oder eine weiterführende Schule. Nicht mehr beliebt sind typische Aupair-Welschlandjahre.
In den Kantonen Ob- und Nidwalden haben diesen Sommer 429 Jugendliche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen. Im Bild: Die Maturafeier 2015 in Engelberg. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

In den Kantonen Ob- und Nidwalden haben diesen Sommer 429 Jugendliche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen. Im Bild: Die Maturafeier 2015 in Engelberg. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

Knapp Zweidrittel der Abgänger aus den beiden Kantonen nehmen eine Lehre in Angriff. Je ein Viertel besucht eine weiterführende Schule. Die restlichen zehn bis zwölf Prozent verbringen ein Zwischenjahr, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Mittwoch aus Ob- und Nidwalden heisst.

In Nidwalden sind sieben Jugendliche ohne Anschlusslösung, in Obwalden vier. Die Zahlen entsprechen etwa jenen in den vergangenen Jahren.

186 Nidwaldner beginnen ihre berufliche Grundbildung im eigenen Kanton, Obwaldner sind es 198. Dies entspricht erneut rund 70 Prozent der Lehrlinge.

Auffallend ist laut Mitteilung die geringe Anzahl 2-jähriger Lehren für ein eidgenössisches Berufsattest. Von allen abgeschlossenen Lehrverträgen seien nur knapp fünf Prozent Attest-Ausbildungen ausgestellt worden. Lehrbetriebe würden sich bei schulisch Schwächeren eher für eine Ausbildung mit Fähigkeitszeugnis entscheiden, mit dem Risiko diese bei ungenügender Leistung in eine Attestlehre umzuwandeln.

Nicht mehr beliebt bei den Schulabgängern sind typische Aupair-Welschlandjahre. Sie würden nicht mehr oft gewählt, heisst es in der Mitteilung. Vielmehr entschieden sich die vorwiegend jungen Frauen für Sprachaufenthalte im In- und Ausland, die einen erhöhten schulischen Anteil aufweisen.

Wie bereits in den letzten Jahren konnten in beiden Kantonen nicht alle Lehrstellen besetzt werden, da die Zahl der Schulabgänger aus demografischen Gründen zurückgegangen war. Betroffen seien vor allem das Bau- und Baunebengewerbe, die Gastronomie, das Autogewerbe sowie weitere vorwiegend handwerkliche Berufe. (sda)

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