NID-/OBWALDEN UND URI: Aufrüsten gegen Wirtschaftskriminelle

Im Bereich Wirtschaftskriminalität ist die Zahl der Fälle höher als erwartet. Um sie konsequent zu behandeln, planen die Kantone Ob- und Nidwalden sowie Uri nun einen Ausbau.

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Der Nidwaldner Justizdirektor Alois Bissig will keinen Alleingang. (Bild Markus von Rotz/Neue LZ)

Der Nidwaldner Justizdirektor Alois Bissig will keinen Alleingang. (Bild Markus von Rotz/Neue LZ)

Ein Verhörrichter für Wirtschaftsdelikte mit einer Teilzeitsekretärin genügt nicht mehr. Statt dessen sollen es ab 2011 zwei Staatsanwälte und ein Vollzeitsekretariat richten. Die drei Kantone Ob- und Nidwalden sowie Uri sind übereingekommen, dass sie gemeinsam neues Personal anstellen müssen, um alle Fälle schnell genug behandeln zu können.

Weil Nidwalden federführend ist, wird der Landrat noch im Herbst formell über die Neuanstellungen entscheiden müssen. Der Mehraufwand wird auf 260'000 Franken geschätzt. Die Kosten werden Obwalden und Uri anteilmässig weiter verrechnet. Für Nidwaldens Justizdirektor Alois Bissig ist trotz allem klar, dass ein Alleingang jedes Kantons schlechter wäre als die heutige Lösung.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nid- und Obwaldner Ze