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NIDWALDEN: 1000 Franken Busse für Hundehalterin

Die Hundehalterin, deren Tier im Oktober mehrere Schafe verletzt oder getötet hat, muss eine Busse bezahlen.
Martin Uebelhart
Die Engelberger Aa bei Buochs - entlang dieses Weges riss der Hund zwei Schafe. (Bild: Geri Wyss / Neue LZ)

Die Engelberger Aa bei Buochs - entlang dieses Weges riss der Hund zwei Schafe. (Bild: Geri Wyss / Neue LZ)

Dreimal hatte der Hund einer Nidwaldnerin Schafe angegriffen und verletzt. Teilweise so heftig, dass die Schafe direkt verendeten oder später erlöst werden mussten. Zwei der Vorfälle haben sich in Buochs ereignet, einer davon in Littau. Die Staatsanwaltschaft Nidwalden hat einen mittlerweile rechtskräftigen Strafbefehl ausgestellt. «Die Hundehalterin ist zu einer Busse von 1000 Franken verurteilt worden», sagt die zuständige Staatsanwältin Natalie Vonmüllenen auf Anfrage.

Die Halterin wurde wegen mehrfacher fahrlässiger und einer eventualvorsätzlichen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz schuldig gesprochen. Konkret habe sie es unterlassen, die nötigen Vorkehrungen zu treffen, damit der Hund Mensch und Tier nicht gefährde, so die Staatsanwältin. In Buochs habe sich im Nachhinein herausgestellt, dass die beiden Schafe an verschiedenen Tagen angegriffen worden seien.

«Beim Fall in Littau gehen wir von Eventualvorsatz aus», sagt Natalie Vonmüllenen. Die Halterin habe gewusst, dass der Hund zwei Tage zuvor Reissaus genommen, Schafe gejagt habe und nicht abrufbar gewesen sei. Das sei aus den Akten der Kantonspolizei hervorgegangen. «Indem sie ihn auch dann weiterhin ohne Leine hat laufen lassen, hat sie in Kauf genommen, dass der Hund Mensch und Tier, insbesondere Schafe, gefährdet.»

Besitzerin liess Tier einschläfern

Den Hund, einen weiblichen Rhodesian-Mischling mit einem Gewicht von 40 bis 50 Kilogramm, hat die Besitzerin inzwischen einschläfern lassen, wie beim Veterinäramt der Urkantone bestätigt wird. Die Halterin habe das freiwillig gemacht, sagt Urs Schorno, stellvertretender Kantonstierarzt. «Es gab keine solche Verfügung von uns.»

Hingegen war die Hündin nach der Meldung der Vorfälle durch die Kantonspolizei Nidwalden abgeklärt worden. Damals hatte das Veterinäramt verfügt, dass der Hund an die Leine und bis zum Ende eines obligatorischen Erziehungskurses einen Maulkorb tragen muss.

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