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NIDWALDEN: 3,1 Millionen Franken weniger in den direkten Finanzausgleich

Der Nidwaldner Regierungsrat legt die Leistungen der finanzstarken politischen Gemeinden und die Finanzausgleichsbeiträge an die ausgleichsberechtigten Gemeinden für das Jahr 2017 fest. Die Beiträge umfassen insgesamt 19,8 Millionen Franken, 3,1 Millionen Franken weniger als im Vorjahr.
Im Kanton Nidwalden verringern sich die Einzahlungen in den Finanzausgleich gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Millionen Franken auf 19,8 MillionenFranken. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Im Kanton Nidwalden verringern sich die Einzahlungen in den Finanzausgleich gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Millionen Franken auf 19,8 MillionenFranken. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Der direkte Finanzausgleich besteht aus den drei Instrumenten: Finanzkraftausgleich, Normausgleich für Volksschulen sowie Belastungsausgleich Wildbachverbauungen und Naturkatastrophen. Im Kanton Nidwalden verringern sich die Einzahlungen in den Finanzausgleich gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Millionen Franken auf 19,8 MillionenFranken.

Der grosse Rückgang gegenüber dem Finanzausgleich 2016 ist auf die ausserordentlichen Steuererträge im Rechnungsjahr 2015 zurückzuführen, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Nidwalden vom Donnerstag.

Durch den geringeren Finanzkraftindex der Gemeinde Hergiswil kommt als Gebergemeinde neben Hergiswil und Stansstad auch die Gemeinde Stans wieder hinzu. Der geringere Finanzkraftindex hat gemäss Mitteilung auch zur Folge, dass für den Ausgleich der Finanzkraft auf die definierte Obergrenze von 82 Prozent weniger Mittel als im Vorjahr benötigt werden.

Finanzkraftausgleich

Der Finanzkraftausgleich wird an Gemeinden entrichtet, die eine vom Regierungsrat festgelegte Mindesteinwohnerzahl oder eine im Finanzausgleichsgesetz definierte Finanzkraft nicht erreichen. Im Jahr 2017 werden für den Finanzkraftausgleich rund 9,9 Millionen Franken benötigt. Beiträge erhalten die Gemeinden Beckenried, Buochs, Dallenwil, Emmetten, Ennetmoos, Oberdorf und Wolfenschiessen. Die Gemeinde Emmetten erhält zusätzlich einen Basisausgleich aufgrund des Nichterreichens der Mindesteinwohnerzahl.

Normausgleich für Volksschulen

Die Höhe des Normausgleichs hängt wesentlich von den zur Verfügung stehenden Mitteln ab. Die verbleibenden Finanzausgleichsmittel für den Normausgleich für die Volksschule betragen 8,9 Millionen Franken. Beiträge erhalten die Schulgemeinden Beckenried, Buochs, Dallenwil, Ennetbürgen, Ennetmoos, Oberdorf und Wolfenschiessen.

Belastungsausgleich Wildbachverbauungen und Naturkatastrophen

Der Belastungsausgleich für Wildbachverbauungen und Naturkatastrophen wird an jene Gemeinden entrichtet, deren Aufwand den durchschnittlichen Aufwand aller Gemeinden je Einwohner übersteigt. Der Belastungsausgleich kann im Jahr 2017 mit 876'000 Franken voll ausgerichtet werden. Beiträge erhalten die Gemeinden Beckenried, Buochs, Dallenwil, Ennetmoos, Hergiswil und Wolfenschiessen.

pd/zim

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